MNS: Virenschutz oder Maulkorb ? PRO und CONTRA

Auf der Suche nach fundierten Artikeln zum Thema des (Un-)Sinns von Maskenpflicht als Virenschutz fand ich viel Propaganda und Glaubens-Krieg , aber dann doch einiges erhellendes. Wie der LeserIn ja weiß: Es ist laut Regierungs-Verordnung egal, was wir als Mund-Nasen-Schutz tragen. Hauptsache, wir sind maskiert!

PRO

Einen ellenlangen PRO-Artikel fand ich in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift „Das Masken-Drama“. Nach langer Werbung für die Maskenpflicht läßt dann allerdings auch die SZ die Hosen runter und schreibt:

„Tatsächlich gibt es nur wenige Studien, die den Nutzen von Masken direkt beim Corona-Virus belegen…. „

Intereressanteres fand ich dann im rtl-Beitrag „Neue Studie : Dünne Masken schützen zu wenig vor Corona“

Auch hier dann allerdings das ernüchternde Eingeständnis im rtl-Beitrag : Die neuen Studien sind nicht „randomisiert“, das heisst, sie haben keinen hohen wissenschenschaftlichen Standard.

Mehr war nicht !

CONTRA

Erstaunliches über die Sinnlosigkeit von Masken war früher auch vom bekannten Virologen Prof. Drosten in diesem Video zu hören.

Der Präsident des Weltärzteverbandes Montgomery traute sich anfangs auch noch , sich in der FAZ zu äußern, dass Maskentragen sinnlos sei .

Professor Veit, der Vorsitzende des deutschen Apothekerverbands ,nimmt sich aktuell im Beitrag „Hauptsache Maske“ seine Apotheker wegen Scharlatanerie durch den Verkauf nichtsnutziger Masken zur Brust. Ein sehr lesenswerter Beitrag, da er die Maskenpflicht wissenschaftlich zerpflückt.

Im Magazin rubikon finde ich im Artikel „Masslose Maskerade“ dann eine Diskussion aller wichtigen Gesichtspunkite inklusive wissenschaftlich fundierter Aussagen zur Sinnlosigkeit der Maskenpflicht.

Dort lese ich:

„In keinem Fall sind die Community-Masken geeignet, ein Virus hinter der Maske zurück zu halten (5). Die Größe des Coronavirus beträgt 160 Nanometer, die durchschnittliche Porengröße einer Stoffmaske 0,3 Mikrometer (6). Die Maskenpore übersteigt die Größe des Virus um ein Vielfaches.“

Den „Clou“ zum Thema liefert allerdings die Regierung der Oberpfalz in ihrem Widerspruchsbescheid vom 2.9.2020, in dem sie meinen Antrag auf Masken-Kostenübernahme für einen armen Menschen aus einer Risikogruppe mit folgenden Worten ablehnen :

„Die derzeit zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus vorgeschriebenen Gesichtsbedeckungen sind aus dem SGB II- Regelbedarf zu finanzieren , da sie als Bestandteil der Kleidung angesehen werden können.“

Kommentar

Die Masken-Pflicht bringt also bestenfalls wenig , wahrscheinlich nichts. Die Frage ist daher : Ist die Maskenpflicht als beruhigendes Placebo für ängstliche Menschen gemeint , oder hat sie den Zweck eines Maulkorbs, um den BürgerIn klein zu machen? ich würde diese Frage je nach Gesinnung der Politiker mit Placebo oder Maulkorb beantworten.

Meine eigene Grund-Haltung ist einfach: Ich bin für den Schutz der Corona-„Risikogruppen“ – aber nur soweit diese Menschen ihn wollen. Und ich bin dafür, die anderen Menschen in Ruhe zu lassen. Übrigens: Ich gehöre selber zu „Risikogruppen“, wie ich lese. Auf die Bevormundung nach Söder-Art verzichte ich dankend .

Ich selbst leide an chronischer Nasen-Nebenhöhlen-Entzündung, habe es also auch oihne Maske schon schwer mit dem Schnaufen. Und ich lächle gerne und sehe gerne das Lächeln anderer. Mich erinnerte die Maskerade an meine Krankenhaus-Aufenthalte: Das Volk als „Patient“, die Politiker als die „Chefärzte“, die wissen , was gut für uns ist.

Autor: Otmar Spirk