Regensburger Strafrechts-Professorin verurteilt Hetze gegen Coronapolitik-Gegner

Da war der MZ-Interviewer Dr. Eckl baff. Eckl, berüchtigt für seine pauschale Diffamierung der Coronapolitik-Kritiker , musste sich von der Regensburger Universitäts- Professorin für Strafrecht und Rechtsphilosophie Dr. Katrin Gierhake anhören , dass sie die pauschale Hetze gegen die Kritiker der Corona-Politik verurteilt. Und dass sie bei sehr vielen Corona-Maßnahmen der Regierung deren Rechtmäßigkeit in Frage stellt.

Da das Interview (MZ 21.9.20 „Die Gefahren der Corona-Kritik“) mz-online hinter der paywall ist, zwei Zitate von Gierhake daraus:

“ Sehen Sie, wenn andere , die zu zehntausenden auf die Straße gehen, ohne genauere Prüfung ihrer Argumente pauschal als „Covidioten“ bezeichnet werden, wer ist dann der Dummkopf?“

„Und man müsste überprüfen, ob sie (Corona-Maßnahmen, OS) überhaupt durch rechtliche Grundlagen gedeckt sind, bevor man sie erläßt – was bei sehr vielen der Maßnahmen mehr als fraglich war und ist.“

Auch im (kostenlos abrufbaren) Videointerview in der MZ redet die Professorin ein wenig Klartext.

Wen das näher interessiert: Prof. Gierhake betreibt einen eigenen Blog zu Corona und Recht unter : mitdenken.ur.de

Achja, und wo bleibt die Stellungnahme von regensburg digital dazu ? Ich lese bisher : Nichts . Weiterhin kein Platz für Kritik an der pauschalen Diffamierung von Coronapolitik-Gegnern ? Schade.

Autor: Otmar Spirk