Was hilft uns bei ANGST und WUT im Kontext Corona? Teil 1: Die Angst vor Krankheit und Tod

Angst macht eng und ist ein schlechter Ratgeber, wie eine Binsenweisheit sagt. Das habe ich selbst bemerkt, als es im März mit den Grafiken irre steigender Zahlen von Corona-Infizierten in den online-Portalen losging. Tagelang war ich wie gelähmt.

Woher kommt die Angst vor der Erkrankung oder gar vorm Sterben am Corona-Virus ?

Ich frage: Sind wir einfach Opfer eines Virus ?
Nein, das sind wir nicht. Das Virus trifft nicht jeden, und es trifft jeden Betroffenen anders. Wir haben es zumindest ein Stück weit in der Hand, auf wen das Virus trifft. Darum:

Vielleicht möchte das Corona-Virus auch speziell mir persönlich etwas sagen ?

Ich sehe das Corona-Virus als Möglichkeit an, etwas über mich selber zu erfahren. Mit der Besiedlung durch Viren und Bakterien müssen wir – ganz grundsätzlich gesagt – leben. Die Frage ist nur, ob ich  in Angst davor „lebe“ , oder nach dem bestmöglichen Umgang schaue. Vielleicht möchte mir das Virus etwas über unbearbeitete Ängste in mir sagen ? Die Heilpraktikerin Frau Karin Simon hat mir diese ausgezeichnete geführte Innenwelt-Reise zum Corona-Virus zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt .

Corona: Ein guter Grund, sich über unsere Angst vor dem Tod Gedanken zu machen

Woher kommt die große Angst vor dem Tod in unserer Gesellschaft ?

Zur Angst vor dem Tod ein Zitat des französischen Philosophen Michel Montaigne (Essays) :

„Warum, wenn du dein Lebensmahl genossen hast, willst du nicht scheiden wie ein sattvergnügter Gast ?“

Das finde ich erstaunlich: Warum ist die Angst vor dem Tod so übermächtig gerade in unserer materiell reichen Kultur ?

Vielleicht weil der Konsum von allem möglichen uns nicht wirklich sattvergnügt macht ?

Was macht uns sattvergnügt und dann bereit zu scheiden ?

Zum Abschluß mein Lieblings-Lied von Kapelle Petra: „Irgendwann wird die Welt untergehen..“ So ist es.

Autor: Otmar Spirk