Klimaerhitzung und Corona-Epidemie: Die gemeinsame Wurzel heißt Umweltzerstörung

Es ist kein Zufall, dass sich in den letzten Jahrzehnten Virus-Epidemien häufen. Ebola, SARS, Mers, Schweinegrippe fallen mir spontan ein.

Woher kommen diese Viren?

Und wie schaffen sie es, auf uns Menschen über zu springen?

Doch nicht „einfach so“.

Die sogen. Zoonose – das Überspringen von Viren in Tieren auf den Menschen – hat dieselbe Wurzel wie die Klimaerhitzung. Diese gemeinsame Wurzel wird gut in dem aktuellen Artikel „Das Pandemiezeitalter muss nicht kommen,“ der Süddeutschen Zeitung beschrieben.

Die SZ berichtet:

„Der Biodiversitätsrat IPBES warnt vor weiteren neuen Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übergehen könnten. Die Experten fordern Naturschutz als Prävention.“

Der Biodiversitatsrat sagt weiter, dass sich die Corona-Pandemie im wesentlichen

„nicht von den sechs vorangegangenen globalen Pandemien seit der Spanischen Grippe, die zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts bis zu 50 Millionen Menschen getötet hat“ unterscheidet.

Die Ursachen des Viren-Überspringens: Zerstörung von Naturräumen, unkontrollierte Besiedlung und Wildtierhandel

Der Biodiversitätsrat schreibt weiter, der Grund des Überspringens von Viren, die natürlicherweise Wildtiere als Wirte haben, sei die zunehmende Zerstörung der Lebensräume der Wildtiere durch „den Menschen“.

Das Abholzen der Regenwälder, unkontrollierter Siedlungsbau in die Lebensräume der Wildtiere hinein, unkontrollierter Handel mit Wildtieren, das sieht der Biodiversitätsrat

„nach Auswertung von mehr als 600 wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema als die treibenden Faktoren globaler Pandemien an.“

Die Corona-Politik der meisten Staaten aber zeigt: Diese Ursachen werden uns als „gottgegeben“ zugemutet. An der Umweltzerstörung soll sich nichts ändern. Mit moderner Technik soll vielmehr ein Krieg gegen die Viren geführt haben.

Statt nur die Klimaerhitzung die gesamte Umweltzerstörung sehen:

In dem telepolis-Artikel „Klimalügner“ setzt sich der Fachbuchautor Mathias Bröckers umfassend mit der fortschreitenden Zerstörung der Erde auseinander. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Reduzierung des CO2 -Ausstoß nur ein wichtiger Punkt ist, um die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zu stoppen.

Die FRIDAYS FOR FUTURE und die anderen Umweltbewegungen haben sich offenbar so sehr auf die Klimaerhitzung fixiert, dass sie den Zusammenhang zwischen Corona-Virus und Umweltzerstörung nicht bemerken.

Anstatt auf die Wurzeln des Corona-Virus hinzuweisen, betätigen sie sich als „corona-konforme“ Unterstützer der staatlichen Corona-Politik, wie bereits kritisiert.

Anstatt darüber aufzuklären, dass es die kapitalistische Wirtschaftsweise ist, die die Natur rein als Kostenfaktor ansieht und entsprechend zerstört, wird die fehlende Einsicht der Politik beklagt. Was nützt das ?

Zur Umweltzerstörung das „super“ Musikvideo „Irrenhaus“ von Aeon.

Autor: Otmar Spirk