Angst und Wut im Kontext Corona (Teil 3): Wie unser Gehirn vor Manipulation schützen ?

Das Verständlichste , was ich bisher zum Umgang mit den Ängsten im Kontext Corona gehört habe, ist Dr. Daniele Gansers Vortrags- Video „Corona und Angst“ (Wien 29.10.20 ; interessant ab Minute 4).

Der Friedensforscher Ganser arbeitet darin Stück für Stück heraus, wie wir einen guten eigenen Umgangs-Weg mit den diversen Ängsten im Kontext Corona finden können.

Ich möchte ein paar Punkte aus dem Vortrag grob anreissen:

Die eigene Angst identifizieren…

Ganser rät, zuallererst die eigenen Ängste zu identifizieren : Habe ich Angst vor dem Virus ? Oder vor einer Diktatur ? Oder vor der sozialen Verelendung ? Oder…

Und: Auf einer Skala von 0 bis 10, wie groß ist meine jeweilige Angst ?

Dieses Identifizieren der Ängste sollten wir auch zu deren Verständnis bei anderen Menschen versuchen …

Ganser meint, dass sich alle Ängste auf eine kollektive Todesangst zurück führen lassen… Darum können wir uns ihnen auch nicht einfach entziehen, sondern nur einen guten Umgang mit ihnen lernen.

Wie funktioniert die Manipulation unseres Gehirns ?

Wichtig ist für Ganser unser Begreifen, wie unsere Synapsen im Gehirn lernen , und wie wir damit aber auch manipuliert werden können:

Der wichtigste Hirn-Lernweg ist die ständige Wiederholung. Und so wie z.B. beim Sprache-Lernen ist es auch mit den immer gleichen Angst-Botschaften der Massenmedien:

Die ständige Wiederholung der immer gleichen Botschaften bewirkt, dass quasi eine Transport-Autobahn in unser Gehirn gefräst wird , bis unser Denken von diesen Botschaften beherrscht wird.

Die Wirkung z.B. der ständigen medialen Wiederholung von „Corona bedroht dein Leben ! Corona bedroht dein Leben ! Corona…“ schürt die Grundangst vor dem Tod und bewirkt auf Dauer eine Grunderschöpfung der Menschen, die sie auch wehrlos und letztlich krank macht.

Was hilft, damit wir selber entscheiden können, ob und wie sehr uns etwas bedroht ?

Ganser empfiehlt eine bestimmte Atemtechnik, das sein in der Natur , sowie Augen und Ohren durch Abschalten der Medien zu schützen…

Er schildert an verschiedenen bekannten historisch Beispielen , wie man Menschenmassen erfolgreich manipuliert… .

Er zeigt an Hand der üblichen Corona-Statistiken, wie wir durch die Einordnung der Statistiken in größere Relationen – wie etwa der Gesamtbevölkerungs-Zahlen – den tatsächlichen Bedrohungsgrad für uns selber feststellen können .

Protestplakat Querdenken Dultplatz 14.11.

Zur Erinnerung:

In Teil 1 habe ich eine Innenwelt-Reise zu den Corona-Virus-Ängsten in uns angeboten.

In Teil 2 ging es um die Erkenntnis, dass Menschen nur solange als Feind-Bild herhalten, wie wir ihre Geschichte nicht kennen.

Autor: Otmar Spirk