Sinnlos unser Geld verplempert: „125 Stadtbusse erhalten Virenschutz“

Unter der Überschrift „125 Stadtbusse erhalten Virenschutz“ rühmt sich die Stadt Regensburg in der Mittelbayerischen vom 3.12.20, was sie nun tolles für die Busbenutzer tut:

Nämlich einen keimtötenden Lack auf die Griffe usw. in den Stadtbussen aufzutragen.

Tatsächlich aber verplempert sie so nur x-tausend EURO.

Denn: Der angebliche Virenschutz für die Griffe usw. in Bussen ist sinnlos . Offenbar überfordert es die Stadtverwaltung schon, bloss mal im Internet unter „Corona Infektion Gegenstände“ zu googeln. Dann wäre sie nämlich auf die Seite des Bundesamts für Risiskobewertung BfR gelangt, auf der es klipp und klar und aktuell heisst:

„FRAGE: Können Coronaviren über das Berühren von Oberflächen, beispielsweise von Bargeld, Kartenterminals, Türklinken, Smartphones, Griffen von Einkaufswagen, Verpackungen, Tüten oder (Sport-)bälle übertragen werden?“

Die Antwort:

„Dem BfR sind bisher keine Infektionen mit SARS-CoV-2 über diesen Übertragungsweg bekannt. Grundsätzlich können Coronaviren durch direktes Niesen oder Husten einer infizierten Person auf Oberflächen gelangen und eine Zeit lang infektiös bleiben. Eine Schmierinfektion einer weiteren Person erscheint dann möglich, wenn das Virus kurz danach über die Hände auf die Schleimhäute der Nase oder der Augen übertragen wird. „

Auf Deutsch: Vieles erscheint möglich, aber auch ein Jahr nach dem Bekanntwerden des Corona-Virus gibt es keine wissenschaftliche Studien , dass es über die Berührung von Gegenständen zu Infektionen kommt.

Erst Panikmache und dann teure Placebo-Aktionen: „Corona-Politik“

Ist das verrückt oder ist es raffiniert :

Einerseits wird die Angst vor dem Virus geschürt. Und dann wird mit Placebo-Aktionen so getan, als täte die Stadtspitze etwas für die Bürger.

Wenn man den Menschen, die auf das Busfahren angewiesen sind, das Geld für diese Placebo-Aktion durch kostenloses Busfahren geschenkt hätte, dann hätten sie wirklich etwas davon gehabt.

Noch irrer aber finde ich es, wenn das Sozialamt der Stadt den tatsächlich gefährdeten bedürftigen Menschen aus sog. Corona- Risikogruppen das Geld z.B. für ffp 2-Masken verweigert, wie hier bereits berichtet. .

Autor: Otmar Spirk