Angst und Wut im Kontext Corona (5) : Der Traumatherapeut Prof. Ruppert über eine akute Re-Traumatisierung im Lande

Der Psychologie-Professor und Trauma-Therapeut Dr. Franz Ruppert (München) beleuchtet in einem aktuellen Video-Interview „Realitätsleugnung und Heilung“ auf KAISERTV eine seiner Ansicht nach gerade überwiegend schwer re-traumatisierte Gesellschaft.

Hier ein paar seiner Gedanken aus dem hoch spannenden Interview:

Die Grundfrage für Prof. Ruppert an uns ist:

Wollen wir leben oder nur überleben ?

Und wenn wir wirklich leben wollen, was dann ?

So Riesen-Ängste wie derzeit weit verbreitet seien nur möglich, weil das Virus sehr viele bereits traumatisierte Menschen „vorgefunden“ hat. All diese Menschen hätten aus einer Lebenszeit, als wir alle noch ohnmächtig-klein waren, unverarbeitete Todesängste mitgebracht…

Sobald diesen Menschen eingebläut werde, ihr Leben sei bedroht , würden sie sofort „einknicken“ und in ihre Kindheit zurück fallen.

Die eigenen Angstzustände als Ausdruck einer alten Traumatisierung erkennen..
Nun würden diese bereits traumatisierten Menschen ihre seinerzeitige Überlebensstrategie wiederholen: Sie würden in eine Opfer-Haltung gehen und gehorchen, um zu überleben . Und oft würden sie sich , um sich irgendwie sicherer zu fühlen, auch mit politischen Tätern, die den Virus für ihre eigenen narzisstischen großer-Retter-Zwecke missbrauchen, gegen andere Menschen gemein machen…
Medizinisch würden wir einen Rückschritt sogar hinter die Schulmedizin erleben: Es werde ignoriert, dass wir ein Immunsystem haben, das wir stärken können; und es werde eine Infektion mit dem Virus behauptet, obwohl bei den PCR-Tests nur festgestellt werde, dass ein meist symptomloser Genomschnipsel des Virus vorhanden sei…

Er plädiere für erwachsenen Umgang mit der Corona-Diskussion, nämlich:
Inwieweit bin ich selbst tatsächlich betroffen? Was sind meine Bedürfnisse?
Erst auf dieser Basis sei es dann sinnvoll, darüber zu reden, ob und wieweit wir bereit sind, mit dem Staatsanliegen „Volksgesundheit“ Kompromisse zu machen …

Wenn wir uns mit dem damals abgespaltenen , traumatisierten Teil in uns beschäftigen, bekommen wir die Chance zu leben. Die therapeutische Auseinandersetzung mit dem festsitzenden Schmerz der Ohnmacht und des Nicht-geliebt-worden seins sei der gesund machende Weg…

Plakat Querdenken Fest Dultplatz 14.11.

Autor: Otmar Spirk