Angst und Wut im Kontext Corona (6) : Prof. Ruppert über Angst, Angstmache, Ohnmacht und Wut

In diesem aktuellen kurzen Video (10,35 Min.) fasst der Münchner Psychologie-Professor und Psycho-Traumatherapeut Franz Ruppert zusammen, was geschieht, wenn Menschen längere Zeit – wie in diesem Jahr durch Medien und Politik – in eine Dauerpanik versetzt werden:

  1. Das Immunsystem wird durch die Dauer-Angst unterdrückt
  2. Die Menschen dissoziieren Teile von sich, um die andauernde Angst auszuhalten. Als extremes Beispiel nennt er Menschen, die „gewohnheitsmäßig“ sogar allein im Auto eine Maske aufsetzen
  3. Wir reagieren auf unsere Ohnmacht mit Autoaggression, die zur Depression führt. Oder aber mit Aggression gegen andere. Diese kann auch zur Reaktion nach dem Motto “ Wer Angst sät, wird Wut ernten“ führen, wie Beispiele zeigen
  4. Verantwortungsvolle Politiker und Medien würden die Ängste der Menschen beruhigen, stattdessen würden durch die Dauerpanikmache die Menschen krank gemacht und negiert, dass wir ein Immunsystem zu unserem Schutz haben
  5. Er rate dazu, Wut als Lebensenergie zu erkennen, und sie konstruktiv allein oder mit anderen zusammen zu nutzen

INFO: Ich verweise auf das vorhergehende ausführliche Gesprächs-Video von Prof. Ruppert zum Thema gesellschaftliche Re-Traumatisierung durch die Corona-Politik

Autor: Otmar Spirk