Aufruf „WIR MACHEN AM 11.1. AUF !“ : In Regensburg gehen die Kleingewerbler lieber unter ?

Kleingewerbetreibenden und Solo-Selbstständigen steht das Wasser bis zum Hals: Die Corona-Politik hat sie fest im Würge-Griff.

Laut einer Umfrage des HDE – Handelsverband Deutschland sehen sich 2 von 3 Ladenbetreibern in Innenstädten vor dem Ruin . Drei von vier Einzelhändlern halten die staatliche Hilfe nicht für ausreichend, um eine Insolvenz zu vermeiden….

Nun gibt es einen AUFRUF “ WIR MACHEN am 11.1. AUF !“ zahlreicher Kleingewerbler . Am 11. Januar wollen sie trotz der Bußgeld-Drohungen öffnen. Hier das Interview mit dem Initiatoren , einem Kosmetik-Studioinhaber .

Der Initiator ist übrigens natürlich wieder so ein Querdenken-naher Verschwörungstheoretiker, Corona-Leugner und überhaupt…..lese ich in der Presse für Schmutz und Regierungsunterstützung.

Ja, nur Feinde der Volksgesundheit nehmen nicht mit Gelassenheit den finanziellen Ruin hin, oder ! Echte Patrioten akzeptieren, dass sie nicht zum systemrelevanten Teil der Wirtschaft gehören und freuen sich auf Hartz 4 , gell !?

Ach Gottchen, bin ich jetzt vielleicht ein bisserl polemisch geworden ? Ich mags einfach nicht, wenn Menschen kleingemacht werden, und wenn sie sich dann wehren, kriegen sie noch Dreck oben drauf geschmissen !

Einzelhandel in Regensburg: Mit Nibelungentreue in den Ruin ?

Den Sprechern der Einzelhandel-Vereinigungen in Regensburg, sowie dem DEZ steht das Wasser scheints noch nicht bis zum Hals. Jedenfalls lehnen sie den AUFRUF ab, wie in der Mittelbayerischen Zeitung unter der Überschrift „Auf Distanz zu den Rebellen“ zu lesen war.

Aber sehe ich das falsch, dass hier ausgerechnet die Geschäftsleute für eine ganze Branche sprechen, die selber so erhebliche Ressourcen haben, dass sie absehbar selbst jedenfalls nicht kaputt gehen werden ?

Die „Corona-Hilfen“ für die Kleingewerbler und Solo-Selbständigen : Zu wenig oder gar nicht

Ich selbst kam vor kurzem mit einer Budenbetreiberin vor einem Supermarkt ins Gespräch. Eigentlich hatte sie das Lokal im Supermarkt gepachtet, aber das darf sie nicht öffnen – muss aber die Pacht weiter zahlen. Nun versuchte sie mit einer Glühwein- und Bratwurst-Bude (inzwischen geschlossen) die Lokal-Miete herein zu bringen.

Ihr Antrag auf die „Corona-Hilfen“ der Regierung wurde abgelehnt , weil sie das Lokal erst 2020 anmietete . Die „Corona-Hilfen“ orientieren sich aber am Umsatz des Jahres 2019…

8.1.2021

Autor: Otmar Spirk