Infektiologe Prof. Schrappe: Alten-Sterben eine Folge der falschen Corona-Politik

Auf plusminus (ARD) wirft der Infektiologe Professor med. Mathias Schrappe der Regierung vor, mit ihrer Corona-Politik auf dem falschen Weg zu sein.

Prof. Schrappe, ehemals stellvertr. Vorsitzender des Sachverständigenrats Gesundheit der Bundesregierung , sagte:

„Ich glaube, dass jetzt der Misserfolg dieser nicht optimalen Politik in der ganzen Bandbreite deutlich wird. Wir haben rund 50.000 Todesfälle, 90 Prozent davon bei Personen über 70 Jahre. Und die Gesellschaft merkt langsam, dass die Politik auf dem falschen Weg ist und dass man dringend einen Strategiewechsel braucht.“

Die Regierung habe es seit einem Jahr bewußt versäumt, gegen dieses Sterben gegen zu steuern:

„Ein Jahr haben wir ins Land gehen lassen, wo man eigentlich wusste, dass es zu dieser Entwicklung bei den so genannten vulnerablen Gruppen kommt. Ein Jahr lang haben wir die Option nicht gezogen, hier Programme zu entwickeln.“

Mein Fazit:

Nur ein totales „Politik-Versagen“, und das seit einem Jahr andauernd ? Schwer zu glauben.

Mir scheint: Die Landesfürsten und die Kanzlerin nehmen das Sterben in den sog. Risikogruppen in Kauf . Denn was zu tun wäre, ist schon lange klar – passiert aber einfach nicht im notwendigen Ausmaß, siehe mein Bericht über die „Hygiene-Konzepte“ der Altenheime in Stadt und Landkreis Regensburg. Warum ? Mir fällt nur ein: Um die „Corona-Epidemie“ und ihre nach dem Beschluss des Bundestags und der Landtage daran gebundene nahezu ausschließliche Macht aufrecht zu erhalten. Stimmt nicht ? Gerne drucke ich andere Ansichten dazu ab.

1.2.21

Autor: Otmar Spirk