Corona-Protest der Querdenker ? regensburg digital löscht die Leser-Kritik, Brunschweiger widerspricht der Mittelbayerischen

Die Mittelbayerischen Zeitung erfand einfach einen Streit innerhalb der Coronapolitik-Gegner, der Blog regensburg digital steckte die Protestperformance namens „Dystopie der totalen Hygiene/schwarze Wahrheit“ einfach so in seinen „Querdenker“-Feindbild-Topf, siehe Berichte hier (Aktion) und hier (Medienresonanz),

Nun gibt es weitere bezeichnende Reaktionen:

1.Leser-Kritik an unwahrer Behauptung auf regensburg digital , der Protest sei eine „Querdenker“-Aktion gewesen: Mit wirrer Rechtfertigung von rd gelöscht.

„Journalism is publishing what someone does’nt want us do know..“ wird im Kopf dieses Blogs behauptet. Dieser Anspruch gilt offenbar aber nicht für rd selbst. Dort wird gelöscht, was andere über regensburg digital nicht wissen sollen. Konkret: die Leser-Kritik an der unwahren Behauptung, da hätten “ wieder mal Querdenker protestiert“ , wurde gelöscht.

Eine Leser/in schrieb an rd:

screenshot des Leserbriefs zur falschen rd-Berichterstattung..

…und die kryptische Löschbegründung auf regensburg digital:

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·  J.W

2. Februar 2021 um 19:52 | #

Kommentar gelöscht. Diesen Blog, dessen Autor sogar sich selbst falsch zitiert, verlinken wir hier nicht.

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Auch hier wieder ein Lehrstück, wie in diesen Medien manipuliert wird:

Die hier angewandte Technik lautet:

  1. Antworte nicht auf die Kritik (Sache) 2. Greife stattdessen den Kritiker bzw. seine Quelle an 3. Und zwar am besten so, dass niemand nachprüfen kann, ob das stimmt.

2.Unwahre Behauptung der Mittelbayerischen Zeitung, die Protestperformancer seien bei Brunschweigers Maskenzwang-Protestkundgebung nicht willkommen gewesen.

Dazu antwortete mir der Veranstalter Jörg Brunschweiger auf meine Nachfrage:

„Richtig ist: Es waren beides keine Querdenker-Demos.

Die Protestperformance Leute waren nicht unerwünscht.

Es kamen dann fast 70 Personen zusammen, aber da die Abstände eingehalten wurden, musste ich nicht aktiv werden bzw. kann ein Veranstalter ja nicht immer wissen, wie viele letztlich kommen und eine Obergrenze wie 30 ist eigentlich ja nicht zulässig.

Was sollte ich gegen eine Performance haben, die künstlerisch den Wahnsinn, und wohin er führen könnte, darstellt?

Bei meinen Demos sind alle herzlich willkommen, die unzufrieden mit den Maßnahmen sind, auch Querdenker.

Das einzige, was mir wichtig ist, ist die Konzentration auf Fakten und seriöse Quellen auf meinen Veranstaltungen. Ich will nur über Fakten sprechen und mich schlicht nicht über irgendwelche Schubladenzuordnungen streiten müssen. Deswegen hört man bei mir nur Daten vom RKI, der Tagesschau, ausgebildeten Ärzten und Wissenschaftlern etc. zur Unterlegung meiner in der Hauptsache auf die rechtliche Seite fokussierten Kritik – da ich kein Arzt bin und die Gefährlichkeit nur anhand der Zahlen aus mathematischer Sicht einschätzen kann.“

Anmerkung:

Seriöser Journalismus würde eine Entschuldigung veröffentlichen sowie richtigstellen , dass die Protestperformance keine Querdenker-Aktion war bzw. dass es eine Erfindung war , dass die Protestperformancer nicht willkommen gewesen seien .

Das ist nicht passiert. Daher haben wir es nicht mehr mit seriösem Journalismus, sondern mit Gesinnungsjournalismus zu tun.

Muss man sich das gefallen lassen ? Meine Meinung: Lassen wir sie mit ihren Unwahrheiten nicht mehr davon kommen. Schreiben wir Leserbriefe und machen wir screenshots davon . Auch wenn sie gelöscht werden, vielleicht bemerken dann andere LeserInnen, dass da etwas nicht stimmt…

Und wenn Ihr Journalisten persönlich kennt: Sagt ihnen eure Meinung !

3.2.21

Autor: Otmar Spirk