Angst und Wut im Kontext Corona (11): Die Spaltung der Gesellschaft zur Rettung eines kaputten Systems

In dem hochspannenden Interview mit dem Psychiater Hans-Joachim Maaz „Die kollektive Psychose „ (77 Min.) kommt Dr. Maaz – ehem. Chefarzt einer psychosomatischen Klinik und bekannter Fachbuchautor – rückblickend zu dem Schluss, dass der Umgang der Politik mit dem Coronavirus nur einen Zweck haben kann: Nämlich ein bereits gescheitertes System aufrecht zu erhalten. Die Corona-Politik sei von Anfang an davon bestimmt gewesen, den Menschen über die Realangst vor den Gefahren von z.B. Viren hinaus eine Riesenangst zu machen, und so einen kriegsähnlichen Zustand herbei zu führen.

Einige Eckpunkte des Interviews:

Kriegsähnliche Propaganda zur Ablenkung und Spaltung der Menschen…

Die kriegsähnliche Propaganda gehe wie folgt: Alle müssten zusammen halten, und ihre individuelle Freiheit dafür aufgeben, damit die Intensivstationen nicht überfüllt würden usw. ! Wer das nicht tue, sei ein Feind der Menschen, gegen den jede Hetze legitim sei . Es gehe nicht mehr um die Eigenverantwortung jedes Individuums , und um eine sowohl-als-auch-Sichtweise , sondern um „gut und böse“. Den von ihrem Menschsein ohnehin entfremdeten Menschen werde so ein Ausweg angeboten, ihre eigenen , persönlichen Bedürfnisse nicht zu klären.

Von der Politik werde die unaufgearbeitete Konditionierung sehr vieler Menschen der Kindheit benutzt: Wem in der Kindheit nicht bestätigt worden sei, dass er in Ordnung ist, der kompensiere das und finde seinen Platz, in dem er gut findet, was zuerst Eltern, und dann Schule und Staat richtig finden.

Offenbar sei nicht einmal durch die Impfung beabsichtigt, diesen Wahnsinn zu beenden, wie die ersten Versuche , die Menschen in Geimpfte und Nicht-Geimpfte als Bürger 2. Klasse zu teilen, zeigten.

Er sehe das im Kontext eines weltweiten Putsch-Versuches der Mächtigen, eine globalisierte-digitalisierte Herrschaft zu errichten, da das bisherige kapitalistische. System offenbar kaputt sei, wie die Umweltzerstörung, die soziale Ungerechtigkeit und die Entfremdung der Menschen von ihrem Menschsein zeigen.

Nicht auf der äußeren Symptomebene stehen bleiben: Auch nach innen prüfen

Sein Rat: Wer protestiere, sollte nicht auf der Symptomebene stehen bleiben, wie etwa der wahnhaften Maskenpflicht . Es gehe darum, die politische Absicht der Spaltung der Menschen zu erkunden und den Zwecks dieser Spaltung im Ablenken vom Scheitern des Systems zu erkennen.

Und: . Es gehe bei weitem nicht nur um eine sachliche Diskussion , sondern bei jedem Individuum um das Erkennen der persönlichen Ängste dahinter . Sei es, z.B. warum jemand unbedingt eine Maskenpflicht will . Oder sei es, warum jemand unbedingt die Maske ablehnt… Nur wenn die eigenen Probleme nicht mehr geleugnet und aufgearbeitet würden, brauche man z.B. nicht mehr zur Ablenkung von den eigenen Problemen den Nachbarn denunzieren.

Nach seiner Erfahrung mit der DDR, in der er aufgewachsen ist, sei es zunehmend wichtig, genauso wie dort seinerzeit, doppelgesichtig zu werden: Ggfs. nach außen so zu tun, als ob man gehorche, aber unbedingt einen eigenen privaten Bereich zu schaffen, in dem man sein wahres Menschsein leben könne….

11.2.21

Autor: Otmar Spirk