Fortdauerndes Verbot der Corona-Selbsttestung: Totalversagen oder PLANdemie?

Erst seit 1. Februar 2021 sind – aber auch das nur scheinbar- durch Verordnung des Gesundheitsministeriums Antigen-Schnelltests formal zur Corona-Selbsttestung zugelassen.

Aber: Noch sind solche Tests nicht auf dem Markt. Schnelltests dürfen weiterhin nur an medizinisches Fachpersonal abgegeben werden .

Immerhin seien erste Anträge beim Bundesinstitut für Arzneimittel Bfarm gestellt worden.Wie lange es dauert, bis die ersten Zulassungen erteilt sind, will die Behörde nicht konkret sagen“ (!) , schreibt das Handelsblatt vom 12.2.21

Eine Verzögerungstaktik nach der nächsten. Und das, obwohl es diese Selbsttests bereits seit März 2020 – aus Asien kommend – gibt.

Unter der Überschrift „Bloß nicht das Infektionsrisiko senken“ berichtete das Magazin Freitag über das Verkaufsverbot des Gesundheitsministeriums für den Antigen-Schnelltest zur Corona-Selbsttestung :

„Antigen-Schnelltests, die nach wenigen Minuten anzeigen, ob jemand gerade infektiös ist, sind längst zugelassen und beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistet, doch ihre Nutzung wird dem gemeinen Volk mit fadenscheinigen Argumenten verweigert. Nur medizinisch geschultes Personal dürfe die Tests erwerben, anwenden und auswerten.“

Nun ja, der Antigen-Schnelltest belegt zwar – ebenso wie der PCR-Test – eben nicht, dass jemand infektiös ist, sondern nur, dass überhaupt ein Genomsequenz des Corona-Virus da ist. Aber immerhin: Er ist eine Basis für eine ernsthafte Testung.

Und die Unfähigkeit der Menschen, den Antigen-Schnelltest auszuwerten ? Nun, in den USA ist er seit Dezember von der Gesundheitsbehörde FDA für die Selbsttestung zugelassen.

Besteht vielleicht die Gefahr einer Selbstverletzung durch das Einführen in das Nasenloch ?

Wie zu googeln ist, gibt es seit einiger Zeit sogar Schnelltests, bei denen das Wattestäbchen nur in den vorderen Nasenbereich eingeführt wird ; des weiteren gibt es für sehr empfindliche Menschen Spucktests. Und es gibt sogar einen Test, bei denen man nur kurz an einem Lolly lutschen muss.

Der Vertreter der Berliner Selbsttest-Initiative „Be a Testa“ meint sogar :

„Man könnte das Infektionsrisiko dadurch um 90 Prozent senken

Ein Staat , der Angst davor hat, dass die Menschen Corona selbst in die Hand nehmen ?

Nanu, was ist das für ein seltsamer Staat, der gar nicht möchte, dass die Menschen etwas selber tun ? Außer sich aus dem Weg zu gehen und alles hinzunehmen bzw. zu tun , was der Staat anordnet ? Der Autor des Freitag vermutet, dass es hier um das „Aufrechterhalten der Staatskontrolle“ geht…

Ich würde meinen: Die Selbsttestung würde die Angst bei vielen Menschen, selbst gefährdet zu sein, oder andere zu gefährden, stark reduzieren. Die Akzeptanz der „Coronamaßnahmen“ setzt aber eine Riesenangst bei den Menschen voraus .

Totalversagen der politischen Elite oder PLANdemie ?

Erleben wir nur das Totalversagen der ,politischen Elite‘ dieses Landes, die hilflos um sich und auf die Menschen einschlägt ?
Oder ist aus der Pandemie schon längst eine eine PLANdemie geworden, die um jeden Preis aufrechterhalten werden muss ? Dann wäre die Selbst-Testung tatsächlich eine Gefahr für die Kontrolle über diese PLANdemie.

Mein Bild ist inzwischen :

Die „Corona-Krise“ wird künstlich durch den nur mangelhaften Schutz der Risikogruppen aufrecht erhalten.

Ich halte die führenden Politiker nicht für solche Vollpfosten, dass sie aus dem Wissen um die Covid 19-Gefahren für die Alten – seit März ! – nicht den notwendigen Schutz hätten organisieren können.

Stattdessen starben und sterben seit Spätherbst noch viel mehr alte Menschen vor allem in Heimen als im Frühjahr 2020. Offenkundig deshalb , weil das Notwendige nicht getan wird, wie ich zum Beispiel hier aus Regensburger Altenheimen berichtete.

War die Pandemie sogar von Anfang an eine PLANdemie ?

Am Wochenende ist durch die gerichtlich erzwungene Herausgabe eines Teils des email-Verkehrs des Innenministeriums mit dem RKI aufgeflogen , siehe den WamS-Artikel ,dass Innenminister Seehofer bereits im März 2020 ein System von Repressionen gegen die Bevölkerung plante. Erst danach hat er sich mit Hilfe des Robert-Koch-Institut-Chefs Lothar Wieler die „wissenschaftliche Rechtfertigung“ durch eine gefakte worst-case-Studie mit angeblich über 1 Million drohender Corona-Toter beschafft …

Seit März 2020 passiert scheints nur wirres, das nicht zum Ende des ausgerufenen Pandemie-Notstandsregimes führt. Daher meine Frage: Wird die Bedrohung durch Corona für bestimmte, klar eingegrenzte Risikogruppen missbraucht, um ein autoritäres Regime aufrecht zu erhalten ?

Protestschild Querdenken Fest Dultplatz 14.11.

Einen kleinen Überblick über die scheinbare Sinnlosigkeit dieser Politik liefert das telepolis-Interview mit dem Statistik-Pofessor Gerd Bosbach „Ein Jahr Pandemie und kein Ende: Es fehlt eine transparente Gesamtstrategie“ .

12.2.2021

Autor: Otmar Spirk