Söders „Ethik-Rat“ gesäubert: Prof. Lütge entfernt. Feigenblatt Kirchen

Die Söder-Regierung leistet sich seit letztem Jahr einen „Bayerischen Ethik-Rat“ – aber offensichtlich nur als Schaufenster-Aktion. Ratsmitglied Christoph Lütge, Professor für Wirtschaftsethik an der TU München, wurde auf Grund kritischer Äußerungen über die Corona-Politik aus dem Ethikrat entfernt.

Prof. Lütge hatte laut Bayerischem Rundfunk unter anderem gesagt:

„Ein harter lockdown geht mit vielen Kollateralschäden einher, denn Menschen sterben ja nicht nur am Virus, sondern an vielen anderen Erkrankungen“.

In Kontext massive Gesundheits-Schäden anderswo durch die Fixierung auf Corona sagte er hier:

„Das Durchschnittsalter der Corona-Toten liegt bei etwa 84 Jahren und da stirbt man an Corona oder auch an etwas anderem. So ist es nun einmal. Menschen sterben. Wenn Sie da ihre Voruntersuchungen verpassen, sterben Menschen an Herz-Kreislauf, an Krebs oder der Influenza, die plötzlich weg ist.“

Außerdem kritisierte der Wirtschaftsethiker asymptomatische Coronatests, also das Testen von Menschen auf Covid-19 ohne Symptome:

„Das ist komplett sinnlos und das hat man vor Corona auch nie gemacht.“

Bereits zuvor hatte Lütge laut BR vor der Lockdown-Politik gewarnt::

„Bereits der aktuelle Lockdown sei vergleichbar mit einem Hammer, mit dem man auf einen Fliegenschwarm eindresche. Ein noch härterer Lockdown sei der falsche Weg. Lütge macht sich dabei vor allem Sorgen darüber, dass sich in der Politik niemand eingestehen wolle, von der Lockdown-Strategie abzuweichen.“

So ist es offenbar, und daher wird jeder entfernt, der ausspricht, dass die Corona-Politik – gemessen an ihrem Anspruch, die Risikogrippen zu schützen – offenbar „versagt“ hat.

Was sagt Prof. Lütge zu seinem Rausschmiss ? Hier das Interview mit der NZZ mit ihm.

Die „christlichen“ Kirchen als Söders Feigenblatt: Schützenhilfe durch die Evangelische Kirche .

Besonders widerwärtig am Rausschmiss von Prof. Lüdgte finde ich die Schützenhilfe durch Breit-Keßler, Vorsitzende des Ethikrats und ehemals evangelische Regionalbischöfin.

Die sagte dazu laut BR:

Die Vorsitzende des Bayerischen Ethikrates…Susanne Breit-Keßler begrüßt im BR die Entlassung Lütges aus ihrem Gremium. Sie habe „die Entscheidung der Staatsregierung ohne jeden Widerspruch zur Kenntnis genommen, weil sich Prof. Lütge mehrfach öffentlich geäußert hat und das immer in seiner Funktion als Mitglied des Ethikrates“.

Ein weiteres Mitglied in diesem Feigenblatt- „Ethik-Rat“ ist übrigens der Augsburger katholische Weihbischof. Keines der anderen 17 Mitglieder dieses „Ethikrats“ ist Prof. Lütge beigestanden. Prof. Lütge bestreitet nebenbei bemerkt, dass er seine Kritik als Ethikrat-Mitglied geäußert hat.

Ich glaubte ja bis Corona, die evangelischen Kirchen wären ein bisschen demokratischer als die katholische. Falsch !

Ihre Führungsspitzen haben die Einschränkung bis Aufhebung der Religionsfreiheit praktisch widerstandslos hingenommen, und einfach nach unten weitergereicht. Eine Diskussion , was das Kirchenvolk will: Fand nicht statt.

Also lauter regierungskonforme , hochbezahlte Pharisäer ? Ich bitte um gegenlautende Fakten ! Zumal diese Damen und Herren ab Ebene Bischof direkt vom Staat (also uns Steuerzahlern) ausgehalten werden.

Die Führungen dieser Kirchen haben, so sagt der ehemalige „TV-Pfarrer“ Pastor Jürgen Fliege bei einer Protest-Kundgebung , ihre Gläubigen verraten .Sie haben sie zum Beispiel im ersten Lockdown ohne letzte Ölung bzw. geistigen Beistand beim Sterben in den Altenheimen und Krankenhäusern mutterseelenallein gelassen.

Was hätte Jesus dazu gesagt ?

Jesus wäre vermutlich beim Esoteriker-Flügel der „Querdenker“ aktiv gewesen, so wie ein evangelischer Pastor die Haltung von Jesus aus den Evangelien zum Thema Krankheiten und Gesundung ausführlich beschreibt.

16.2.21

Autor: Otmar Spirk