Hallo Mittelbayerische und Prof. Salzberger ! Schluss mit Euren Inzidenzwert-Märchen!

Das unwissenschaftliche Geschwätz von den „Inzidenzwerten“ wird nicht wahrer, weil es die Mittelbayerische Zeitung und ihr Dauer-„Kronzeuge“ für die Aufrechterhaltung des Lockdown , der Uniprofessor Bernd Salzberger, gebetsmühlenartig wiederholen.

Ich lese da also mal wieder in der MZ vom 19.2.21 unter der Überschrift : „Salzberger: Noch nicht lockern“ zu den minimalen Zahlen corona-positiv Getesteter in Regensburg:

„Ich bin ein bisschen skeptisch, ob das jetzt schon der richtige Weg ist“, sagt der Infektiologe Salzberger…Trotz der „sensationellen“ Zahlen in Regensburg sehe es anderswo gruselig aus.“ Für Lockerungen müssen wir bayernweit gut runter sein“.

Schuster bleib bei deinem Leisten! Denn was kann der Infektiologe ? Ich googele:

„Infektiologen sind speziell ausgebildet und spezialisiert auf die Diagnostik und Therapie von Infektionserkrankungen.“

Mehr nicht. Sie sind keine Corona-Propheten und haben keinerlei Recht, als angebliche Experten für unseren Alltag aufzutreten. Also Herr Prof. Salzberger, mein Rat:

Nehmen Sie sich ein Beispiel an der späten Ehrlichkeit des CDU-Vorsitzenden Laschet, der sagte laut WDR soeben:

„…man kann nicht immer neue Grenzwerte erfinden, um zu verhindern, dass Leben wieder stattfindet.“…Man müsse all die anderen Schäden etwa für die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Kultur genauso im Blick haben…

Schweigen Sie , wo sie von Berufs wegen keine Ahnung haben. Oder sagen Sie einfach , dass das nur ihre private Meinung ist ! Dann werden Sie zwar nicht mehr in der MZ zitiert, aber mei: Mich zitiert die MZ auch nicht, obwohl ich tatsächlich von Berufs wegen Experte für die schlimmen Folgen der Lockdown-Politik für die „unteren Schichten“ bin.

Mittelbayerische und Prof. Salzberger: Sie kennen die Wahrheit über den PCR-Test

Aber tatsächlich kennen Sie die Wahrheit über die Inzidenz-Werte sogar, Herr Professor: Nämlich dass der sogen. Inzidenzwert erstmal gar nichts über die Zahl der tatsächlich Corona-Infektiösen pro 100000 Einwohner aussagt !

Sie wurden nämlich in der Mittelbayerischen schon mal im Kontext der Zweifel der WHO an der Aussagekraft des PCR-Tests zitiert. Die WHO stellte also fest, dass ein corona-positiv-Ergebnis beim PCR-Test eben nicht automatisch auch bedeutet, dass jemand eine Corona-Ansteckungsgefahr für andere darstellt.

Die MZ vom 26.1.21 schreibt unter der Überschrift „Hoffnung für Covid-Patienten“ weiter:

„Ab einem CT-Wert von 30 (beim PCR-Test, OS) geht man davon aus, dass zwar das Virus nachgewiesen wurde, aber keine Ansteckungsgefahr besteht.“ . Und zitiert dann Prof. Salzberger : „Wir betrachten die quantitative Messung des Virus seit langem und bewerten sie auch“. Für die Sieben-Tage-Inzidenz mache es aber keinen Sinn, Fälle mit hohen CT-Werten außen vor zu lassen.“

Also : Wurscht für den „Inzidenzwert“mit Lockdown-Folge , ob jemand infektiös ist oder nicht ? Gehts noch !

Schluss mit der Lockdown-Propaganda auf Kosten der Masse der Menschen !

Alle zwölf Berliner Amtsärzte fordern: Schluss mit dem „Inzidenzwert“ als Maßstab

Alle zwölf Berliner Amtsärzte haben sich jetzt öffentlich gegen die Inzidenzwerte als Maßstab für die Lockdown-Politik gewandt. Die Amtsärzte haben laut Berliner Tagesspiegel unter der Überschrift „Amtsärzte fordern Abkehr von Lockerungen nach Inzidenzwert „ an den Senat geschrieben:

„Diese Inzidenzen bilden nicht das wirkliche Infektionsgeschehen ab“. Die Inzidenzwerte seien von Testkapazitäten und dem Testwillen der Menschen abhängig. „Dadurch kommt es zu Schwankungen, die nicht die infektiologische Lage widerspiegeln.“…Es sei ein Unterschied, ob Inzidenzen durch Cluster-Ausbrüche oder breite Durchseuchung zustande kämen und auch, welche Altersgruppen infiziert seien, argumentieren die Mediziner. Stattdessen schlagen sie vor, Maßnahmen nach den möglichen Konsequenzen einer Erkrankung auszurichten. …es sei ein gewaltiger Unterschied, ob eine Sieben-Tages-Inzidenz von 50 herrsche, alle Infizierten symptomfreie Kinder seien und die über 80-Jährigen schon durchgeimpft wären, oder ob bei einer Inzidenz von 50 vor allem Risikogruppen betroffen seien. ..Sie fordern „intensive Maßnahmen der Infektionsprävention“ für Alte und Kranke.“

22.2.21

Autor: Otmar Sirk