Nach den Kleinen wird jetzt der Mittelstand zerstört: Das große Fressen beginnt

Ich glaubte ja lange, der Staat sei so etwas wie ein „ideeller Gesamtkapitalist“: Er schert sich nur das Notwendige um die Arbeitnehmerschaft. Aber die kleinen wie großen Unternehmer und Selbständigen im Land fördert er . Ich habe mich geirrt !

Der Merkel-Staat kümmert sich nur noch um die „systemrelevanten“ Teile der Wirtschaft, wie er ja selbst erklärt hat. Daher gilt für das „große Geld“ : Corona ist auch zur „Marktbereinigung“ gut :

175000 Betriebe sind nach Mitteilung der Deutschen Industrie- und Handelskammer von der Pleite bedroht.

Klein- und mittelgroße Unternehmen beschäftigen aber ca. 71 Prozent aller Arbeitnehmer.

Konkret sind ein Drittel der kreativen und künstlerischen Betriebe, 30 Prozent der Reisebüros, 27 Prozent der Taxibetriebe und 20 Prozent der Unternehmen aus der Gastronomie von Insolvenz bedroht. Schlecht geht es auch den Messe- und Kongressveranstaltern.

23 Prozent der Industrieunternehmen berichten von schmelzendem Eigenkapital. So werden diese Betriebe reif für eine feindliche Übernahme durch Konkurrenten.

Der Merkel-Staat hat zuerst die kleinen Selbständigen und Kleingewerbetreibenden kaputt gehen lassen: Nicht nur deren finanzielle Existenz wurde mit den Lockdowns zerstört, hier wurden zugleich auch die Lebenswerke hunderttausender Menschen kaputt gemacht. Das sehe ich als Freiberufler sehr gut.

Unter der Überschrift „Vom Lockdown zum Ausverkauf des Mittelstandes“ schildert der Wirtschaftsprossor Christian Kreiß das beginnende große Fressen der mittelständischen Unternehmen durch Großbetriebe. 2021 geht’s also zunehmend auch dem Mittelstand an den Kragen.

Den Protest gegen die Zerstörung der Klein- und Mittelbetriebe: Mit „Überbrückungshilfe“ ersäuft

Die Regierung unterstützt vor allem Big Finanzkapitzal und Big Industries , während klein und mittel „sozialverträglich“ mit Überbrückungs-Hilfen noch bis zur Bundestagswahl bei Laune gehalten werden sollen.

Diese Hilfen sind zu groß zum Sterben, aber zu klein zum Leben. Es ist also klar, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sie pleite sind, oder gefressen werden.

Und: Wir Steuerzahler werden die riesige Staatsverschuldung zurückzahlen müssen.

Ob die Regierung diese „Marktbereinigung“ nun schon lange geplant hat – PLANdemie – oder nur die „gute Gelegenheit“ namens Corona genutzt hat: Die Folgen sind verheerend.

Groß frisst klein, im Namen des Profits. Der ganz normale kapitalistische Wahnsinn einer ganz normal wahnsinnigen neoliberal-bürgerlichen Regierung .

25.2.21

Autor: Otmar Spirk