Wie kaputt ist Merkel-Land ? Laut RKI über die Hälfte krank, ein Drittel schwer krank.

Wie bestellt zur angeblichen „dritten Welle“ hat das staatliche RKI die hier verlinkte RKI-Studie über ein angebliches Erkrankungsrisiko an Corona “ Journal of Health Monitoring – Bevölkerung mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Verläufe in Deutschland. Auswertungen der Studie GEDA 2019/2020-EHIS„vorgelegt.

Unter anderem ZEIT online verbreitete daraufhin ungeprüft unter der Schlagzeile : „RKI-Studie: Über die Hälfte der Erwachsenen gehört zur Risikogruppe“ diese fake-Zahlen:

„Vor allem wegen Alter und Vorerkrankungen ist laut einer Studie mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland über 15 Jahren der Risikogruppe für schwere Covid-19-Verläufe zuzurechnen. Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts (RKI) gehen in dieser Bevölkerungsgruppe von 36,5 Millionen Menschen mit erhöhtem Risiko aus, davon sehen sie 21,6 Millionen Menschen als Hochrisikogruppe.“

Mal wieder : Panikmache durch das RKI. Wen gefährdet der Virus wirklich?

Diese RKI-Studie hat nichts wirklich mit Covid 19 zu tun. Sie ist eine telefonische (!) Umfrage aus dem Zeitraum 4/2019 bis 10/2020 über Erkrankungen, basiert also nicht einmal auf eingesehenen medizinischen Unterlagen .

Die nach Alter und Anteil an den Sterbefällen aufgeschlüsselten Sterbezahlen zeigen, wie viele Menschen in welchem Alter tatsächlich zur Risikogruppe gehören:

Der Corona-Virus: Ein sozialer Ungleichheits-Virus, kein Gleichmacher

Laut RKI-Studie trifft Covid 19 insbesondere Menschen in Ostdeutschland und im Saarland. Ganz allgemein sind die ärmeren Schichten mehr von Covid 19 betroffen als die Mittel- und Oberschicht. Das stimmt soweit.

Eine frühere Studie zeigt: Das Covid 19-Erkrankungsrisiko ist bei den unteren Schichten gleich 1,8 mal so groß wie bei den anderen . Die Tagesschau zitierte eine Krankenkassen-Studie:

„Bei sozial benachteiligten Menschen ist das Risiko, aufgrund von Covid-19 ins Krankenhaus zu kommen, deutlich erhöht. Demnach liegt das Risiko für ALG-II-Empfänger im Vergleich zu erwerbstätig Versicherten um 84,1 Prozent höher, für ALG-I-Empfänger um 17,5 Prozent.“

In Wirklichkeit zeigt die RKI-Studie also nur, wie kaputt viele Menschen durch die „Wer hat, dem wird gegeben . Wer nichts hat…“ – Politik der GroKo der letzten 15 Jahre geworden sind.

Wird nach dieser RKI-Studie jetzt plötzlich mehr für die Gesundheit der angeblichen Corona-Risikogruppen getan ? Ich habe nichts dazu gefunden.

3.3.21

Autor: Otmar Spirk