„Gegen den Untergang der heimischen Gewerbe !“ PKW-Protestkorso durch Regensburg

Genehmigt hatte die Stadt Regensburg nur einen Protestkorso mit 120 PKW. Gekommen waren unter dem Motto „Gegen den Untergang der heimischen Gewerbe !“ etliche mehr – die Polizei hat sie nicht auf den Dultplatz gelassen.

Ebenso wie beim 1. Autokorso waren viele der Pkw wieder Kleinwägen – aber diesmal reichlich mit Aufschriften u Plakaten verziert. Hier einige davon:


Die Mittelbayerische Zeitung online berichtete unter der Überschrift „Corona-Protest rollte durch Regensburg“ zutreffend : „Viele Passanten signalisierten den Teilnehmern ihre Sympathie, indem sie beim Vorbeifahren der Autos Beifall klatschten oder den Daumen nach oben hoben.“

Und immerhin hat die MZ diesmal drei Korso-Teilnehmer zu ihren Motiven befragt…

An zwei Stellen stellten sich ein Paar junge „Antifa“ auf die Straße und mussten von der Polizei entfernt werden. Waren das dieselben, die sich einige Stunden später am Neupfarrplatz gar nicht corona-konform unterhakten und so den dystopischen Zug dort kurz störten ? Egal.

Eine irre Entwicklung: Binnen 15 Jahren von der „sozialen Marktwirtschaft“ zur „systemrelevanten Wirtschaft“

Lieber LeserIn, ist Dir der rasende „Wandel“ in der Wirtschaft auch aufgefallen ?

2005 wurde das bisschen „soziale Marktwirtschaft“ durch die SpdGrüne-Hartz 4 Gesetze endgültig zu Grabe getragen.

Es folgte eine neoliberal entfesselte „freie Marktwirtschaft“ der GroKo, in der jeder seines Glückes Schmied war oder eben bei Hartz 4-Leistungen landet(e).

Und nun erleben wir ruckzuck den Übergang zur „systemrelevanten Wirtschaft“:

Der „nicht-systemrelevante“ Teil der Wirtschaft, zuerst die ganzen kleinen Gewerbetreibenden und Selbständigen, und jetzt zunehmend auch die mittelständische Wirtschaft: Sie werden durch die „Corona-Maßnahmen“ zu Grunde gerichtet. Denn machen wir uns nichts vor: Sind erst die Wahlen gewonnen, wird die Regierung nicht weiter Abermillionen „Überbrückungshilfen“ an im Grunde ruinierte Unternehmen ausschütten. Übrig bleiben dann …

6.3.21

Autor: Otmar Spirk