regensburg digital und der Dystopie-Zug: Blind bei Gewalt gegen Andersdenkende?

Auf dem Blog regensburg digital ist heute über den dystopischen Protest-Zug gegen einen totalen Corona-Staat vom Samstag zu lesen, dass sich “ eine Hand voll junger Menschen den Corona-Gegnern im Bereich des Kaufhofs in den Weg stellt –ƒ sie werden daraufhin kurzzeitig von der Polizei festgehalten „.

Tatsächlich hatten sich am Neupfarrplatz einige Personen untergehakt und den Protestzug kurz blockiert. Die Polizei konnte dann nur unter Gewaltanwendung den Weg freimachen, da dieses Grüppchen der Polizei aktiv Widerstand leistete. Die Polizei nahm sie erstmal zwecks Personalienfeststellung und zur Verhinderung weiterer Störungsversuche fest. Das habe ich selbst gesehen , und ein mir vorliegendes Video bestätigt das (leider hier nicht hochladbar).

Hier einige Fotos des Blockadeversuchs und der Rauferei mit der Polizei:

Erfüllt wurden hier also von diesen Menschen die Straftatbestände der versuchten Nötigung gegenüber den kurz blockierten Zug-Teilnehmern , sowie der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, möglicher Weise zusätzlich Körperverletzung von Polizisten . Und war nicht noch irgendwas mit Corona-Abstands-Vorschriften ?

Das wirft die Frage auf:
Wie steht der Blog regensburg digital zur Demonstrations- und Kunstfreiheit des Grundgesetzes ? Warum verurteilt rd den gewaltsamen Blockade-Versuch nicht, sondern verharmlost ihn ?

Desweitern hat regensburg digital erneut seine Falschberichterstattung verlinkt, es handel(t)e sich bei dem dystopischen Zug um eine „Querdenker-Aktion“.

Das wirft die Frage auf:

Wie steht dieser Blog zur Verpflichtung aus dem Pressekodex, nur wahrhaftig zu berichten ?

Und übrigens zum verwandten Wort „Corona-Gegner“ : Was soll ein „Corona-Gegner“ bitte sein ? Einer, der was gegen das Virus hat ??? Der rd-Artikel ist wie seine Sprache….

Sind regensburg digital die Bürgerrechte wie das Recht auf das eigene Bild egal?

Weiter lese ich auf regensburg digital über einen Konflikt bei der Sammlung der Teilnehmer vor dem dystopischen Zug:

„Auf dem Gutenbergplatz kommt es aber zunächst zu deutlichen Gewaltandrohungen gegenüber Pressevertretern. Die Aufforderung, das Fotografieren zu unterlassen, bekräftigt einer der Teilnehmer – er drohte bereits in der Vergangenheit mehrfach mit physischer Gewalt –, indem er mit einem Megafon ausholt.“

Nach meiner Beobachtung wurde ein vermummter Fotograf von einem Zugteilnehmer aufgefordert, das Dauer-Fotografieren der einzelnen Leute zu unterlassen. Daraufhin fotografierte der Vermummte dem Auffordernden mit seiner Kamera aus geringster Entfernung direkt ins Gesicht. Woraufhin dieser das Megafon vor das Gesicht hielt….

Hier das Foto, das ich von dem Konflikt -Vorgang mit dem „Pressevertreter“ schoss: Wer ist hier aggressiv ?

Dieser angebliche „Pressevertreter“ taucht seit Mai 2020 immer wieder bei den Protestaktionen auf – übrigens oft zusammen mit dem rd-Fotografen/Autor des rd-Artikels .Er fotografiert nach meiner eigenen Beobachtung insbesondere die einzelnen Teilnehmer.

Er wird verdächtigt, für die links?extremistische „Antifa“ zu fotografieren..

Meine Frage an regensburg digital ist:

Ehrlich gesagt: Unglaubbar, dass es rd unbekannt sein sollte, dass es das Recht auf das eigene Bild gibt . Das heißt, dass auch bei einer öffentlichen Aktion die Presse nicht berechtigt ist, gezielt Fotos einzelner Personen zu schießen (mit Ausnahme von „Personen der Zeitgeschichte“, also v.a. Promis ). Der Zug-Teilnehmer hatte daher das Recht, sich gegen das fotografiert-werden zu wehren. Er hätte sogar daher das Recht gehabt, mittels Polizei die Herausgabe der geschossenen Personenfotos oder jedenfalls der Adresse des „Pressevertreters“ zu erzwingen.

Frage:

In welcher Beziehung steht regensburg digital zur extremistischen „Antifa-Gruppe anita f.“ ?

Die Regensburger „Antifagruppe anita f.“ ist eine anonym agierende extremistische Gruppe. Sie wird wahrhaftig nicht nur vom Verfassungsschutz als demokratiefeindlich eingestuft.

Diese Links?Extremisten veröffentlichen auf ihren anonymen Hetzseiten regelmäßig Namen und Fotos von Teilnehmern der Proteste der Corona-Politik, mitsamt Beleidigungen und Verleumdungen gegen diese Menschen.

Der Gipfel: Auf diesen „anita f.“-Hetzseiten steht nicht einmal ein presserechtlich Verantwortlicher , gegen den Betroffene Strafanzeige stellen können…

Warum werden diese Demokratie-Verachter von „anita f.“ seit einer Reihe Jahren immer wieder mal positiv mit ihren Aktionen auf rd erwähnt ?

Schluss mit Hetze gegen Andersdenkende statt inhaltlicher Auseinandersetzung

Zu solchen Konflikten kommt es, wenn Menschen mit Andersdenkenden nicht mehr diskutieren, sondern gegen sie nur hetzen und denunzieren, kurzum ihnen schaden wollen.

Die Rechtfertigung: ‚Das sind ja eh irgendwie keine wirklichen Menschen mehr, weil sie links/rechts sind …

Das ist menschenverachtendes Denken. Ob dieses Denken von „links/rechts/mitte“ praktiziert wird, ist mir egal, denn die Folgen sind immer Spaltung, Hass und Gewalt.

Ich plädiere für die Findung eines demokratischen Diskurses statt Spaltung.

Ich bin daher auch gerne bereit, mit Andersdenkenden auf meinem Blog in eine sachliche Diskussion zu gehen : Otmars.blog@gmx.de

Rd: Ein Zensur-Blog

Was ich hier schreibe (ich bin übrigens ehemaliger Mitarbeiter bei regensburg digital) ,wird der Leser von rd allerdings nicht lesen dürfen. Dort werden sogar grundsätzlich alle Leserzuschriften gelöscht, die auf Infos in meinem Blog verweisen .

10.3.21

Autor: Otmar Spirk