Altenheime in Regensburg, Hemau, Neutraubling: Corona-positiv trotz Impfung : Alte Menschen wieder weggesperrt

Und wieder werden sie weggesperrt, die alten Menschen: 

Zwölf fertig Geimpfte waren in einem Hemauer Altenheim beim Corona-Test positiv. In Regensburg im Bürgerheim Kumpfmühl ist es ein fertig geimpfter Heimbewohner. Das war jetzt am WE unter der Überschrift „Altenheime werden Corona nicht los“ in der Mittelbayerischen Zeitung zu lesen. Im Februar waren es im BRK-Altenheim in Neutraubling bereits fünf fertig Geimpfte Heimbewohner , die trotzdem corona-positiv waren, so hier nachzulesen.

Altenheimbewohner: Impfen lassen, um wieder ein bisschen leben zu dürfen !
Sehr viele alte Menschen in den Heimen haben sich impfen lassen,  damit sie endlich wieder ihr bisschen Leben zurück bekommen. Über 75 Prozent sind es bundesweit bereits von etwa 850000 Menschen in Altenheimen . Und was haben sie davon ?

Wie in der MZ zu lesen war, werden sie also jetzt wieder eingesperrt als potentielle „Spreader“ . Und das Personal in den Heimen sei am Ende. Es sei einfach zu viel, sich zusätzlich auch noch um das Testen und das Impfen zu kümmern berichtet die MZ.

Weder das Corona-Positiv-sein bei geimpften Alten , noch dass das Heimpersonal nicht mehr kann, ist eine Überraschung . Weil :

Genau  das war zu erwarten, denn:

Alte Menschen haben ein geschwächtes Immunsystem. Daher   ist auch die Immunsystem-Reaktion auf eine Impfung schwach (keine sog. sterile Impfreaktion) . Was bedeutet, dass das Virus wieder kommen kann. Das konnte jeder schon vorher zum Beispiel im Artikel des Bundesforschungsministeriums „Warum die Grippeimpfung bei alten Menschen oft nicht wirkt“ nachlesen.

Altenheimpflegesystem schon vor Corona kaputt. Nach 6 Monaten 60 % der Alten tot .

Dass das Pflege-Personal nicht mehr kann, ist ein alter Hut: Wie im tagesschau-Interview nachzulesen ist, fehlen 120000 Heim-Pflegekräfte für alte Menschen . Der Grund: Auch dort wird schon lange profitorientiert gewirtschaftet, und daher das Personal ausgebeutet. Und die Alten frägt eh niemand, wie es ihnen geht. Die müssen im Schnitt noch 2089 EUR pro Monat im Altenheim aus eigener Tasche draufzahlen.

Dass die Alten jetzt wieder eingesperrt werden, ist ein zu-Tode-schützen, denn laut der Deutschen Stíftung Patientenschutz sterben 30 % der Altenheimbewohner dort nach nur 3 Monaten, und nach 12 Monaten sind bereits 60 % tot.

Schon vor Corona graute es mir, wenn ich als Berufsbetreuer in diese Verwahranstalten namens „Altenheim“ gehen musste.

Und jetzt dürfte es mangels richtigem Schutz der Alten, sowie auf Grund zusätzlichem Sterben an Einsamkeit, und auf Grund der erhöhten Anfälligkeit für andere Erkrankungen bei vielen alten Menschen noch schneller gehen, dass sie keine Lebensfreude mehr haben und lieber sterben.

Mein Fazit:

Die Corona-Politik schützt die alten Menschen in den Heimen nicht, wie die hohen Sterbezahlen zum Beispiel im Landkreis Regensburg zeigten; das habe ich hier und hier ausgeführt.

Vielmehr bringt diese Politik sie um den kurzen Rest ihres Lebens.

Und dass angeblich wegen der alten Menschen auch noch die große Mehrheit der Menschen in Geiselhaft genommen wird , zeigt mir:

Hier geht es nicht um unsere Gesundheit. Hier geht es um eine weitere menschenverachtende Umwandlung unserer Gesellschaft zu Lasten der großen Mehrheit.

7.4.21

Autor: Otmar Spirk