BAYERN STEHT ZUSAMMEN gegen die Corona-Politik ? Diesmal mit Antifa_ntenchor.

In der Spitze gut 100 Menschen waren gestern vor den Regensburger Arcaden zur Businfotour von BAYERN STEHT ZUSAMMEN e.V. gekommen.

Auf der gegenüber liegenden Straßenseite standen gut 80 Gegner von der „Initiative gegen rechts“ und ihrem Bündnispartner „Antifa“. Dazu später.

Die erfreuliche Nachricht: Das Bündnis Landtag abberufen ! hat weit über die benötigten 30000 Unterschriften hinaus – als Voraussetzung für die Abhaltung eines Volksentscheids „Abberufung des bayerischen Landtags !“ – gesammelt. Für dessen Erfolg braucht es allerdings 1 Million Unterschriften…

Im Zentrum der Kundgebung stand das „offene Mikrofon“ auf der Bühne für jeden.

Ein Vater beklagte auf der Bühne die schlechte Behandlung seines Kindes durch die Schulleitung des Von-Müller-Gymnasiums. Eine Chemikerin las aus den Massenmedien gesammelte aktuelle Nachrichten über Gen-Impfschäden bis hin zum Tod vor. Eine andere Person gab die Aussage eines Zugführers wieder, wonach er im „Corona-Jahr“ so viele Zug-Suizide erlebt habe, wie in den letzten 40 Jahren nicht .Ein dritter Redner warb für „Gottvertrauen“ – immer richtig – und glaubt, das Ende der Repression nahe. Hoffen wir’s.

Frei gegeben wurde das Mikrofon auch für einen Berufs-Provokateur. Dieser war dank guter rhetorischer Vorbereitung quasi der Höhe- bzw. Tiefpunkt der Veranstaltung:

Er belehrte die Anwesenden, was für ein Quatsch ihr Protest gegen eine „Corona-Diktatur“ doch sei. Er brachte als Beispiel die Enthauptung von Sophie Scholl („Weiße Rose“) durch die Nazis – nur das sei Diktatur! . Und was wären wir ohne die fürsorglichen Maßnahmen der Regierung ! Da wären nicht nur 80000, sondern gleich 800000 Menschen an Corona gestorben, fabulierte er…Bezeichnender Weise setzte die Gegendemo ihre Störversuche auch während der Rede ihres Gesinnungsgenossen fort. Offenbar geht es diesen Leuten nicht ums Zuhören oder gar um den Dialog.

Wir meinen: Als der Provokateur stolz berichtete, er reise in ganz Deutschland umher, um es den „Querdenkern“ zu zeigen, hätte ihm das Mikrofon weggenommen werden müssen. Denn bewusste Provokation hat mit „offenem Mikro“ nichts mehr zu tun. Dass hier der Veranstaltungsleiter Helmut scharf die ohnehin wenigen Zwischenrufer rüffelte, dazu den Mund zu halten, haben wir nicht verstanden .

Zwei Schreiber der Mittelbayerischen Zeitung, die scheints den Gegendemonstranten nahestehen, goutieren dies heute genüßlich unter der Überschrift „Querdenker auf eigener Bühne kritisiert“.

Aufgelockert wurde die rede-lastige Veranstaltung durch eine Renate mit ihrer treffenden Gstanzl-Musik , sowie durch „D’Sarah“ alias Sarah Wittmann aus Essing (Lkr. Kelheim) mit ihrer populären Beschimpfungs-Ohrwurm „Söder, du kannst ned immer a Dregsau sein !“ ( bis zur Sperre ihres Youtube-Kanals nach einer Woche bereits 30000 Aufrufe) .

Der zugeschaltete bekannte Karl Hilz meinte , für ihn läge inzwischen ein Fall des Artikel 20 Absatz 4 Grundgesetz vor , und damit das Recht auf friedlichen Widerstand , da die Justiz der diktatorischen Politik keine Grenzen mehr setze . Nun ja, Artikel 20 IV GG mag für die posthume Märtyrer-Würdigung gut sein, aber was die Berufung darauf aktuell bringen soll, ist uns unklar ?

Wir fanden die Veranstaltung nicht nur wegen des Regenwetters wenig motivierend.

„Haut ab ! haut ab !“: Der Antifa-ntenchor. Aufmarsch des Fußvolks der Coronapolitik-Gewinnler

Die zu 9/10 jugendlichen „Gegendemonstranten“ – Gymnasiasten und Jungstudis – auf der anderen Straßenseite verhielten sich – angesichts des massiven Polizeiaufgebots – recht friedlich.

Ihr Auftreten beschränkte sich auf das gelegentliche Skandieren von „Haut ab! Haut ab!“. Vermutlich wegen der Syntax ist dies weniger überfordernd, als ihr sonst übliches „Faschisten, verpisst euch !“ zu grölen.

Diesmal trat die „Initiative gegen rechts“ (ein Bündnis der meisten Parteien und großen Organisationen, die die staatlichen Repression befürworten), offen zusammen mit ihrem „offiziellen Bündnispartner“ „Antifa“ auf.

Die „Antifa“ ist laut Einschätzung des Verfassungsschutzes ein lockeres Bündnis gewaltbereiter linksextremistischer Grüppchen. Wir würden sie eher als einen Mob verwahrloster Mittelstandsjugendlicher einstufen , mit einem Hang zu faschistoider Politkriminalität .

Offenbar stammen die IgR-Anhänger und Antifa_nten aus Schichten, denen das Leben und Leiden der von den sog. Corona-Maßnahmen Betroffenen völlig fremd ist,. Anders vermögen wir die Parolen auf ihren Transparenten nicht zu deuten:

„Alerta Antifascista“ (deutsch: „Aufgepaßt ! Antifaschisten !“) steht dort neben dem Antifa-Symbol. Im Ernst ? Und auf einem anderen Transparent heißt es: „Verschwörungstheorien, christl. Fundamentalismus, Antisemitismus & Homophobie KEIN BOCK DARAUF“ . Wir übrigens auch nicht. Ihr habt echt (keine) Sorgen, Kinder ! können wir da nur sagen.

Die Orwellschen Verdrehungen von Antifa-IgR wurden auf einem Plakat aufgespießt:

Es fällt uns immer wieder auf, dass fast nur junges Fußvolk bei den Gegenprotesten auftritt, Die tatsächlichen Nutznießer der Corona-Politik bei CDU/CSU, SPD und Grünen bleiben offenbar lieber zu Hause. Sie lassen die Jungen die Schmutzarbeit machen.

Das entspricht der Praxis, der jungen Generation die Lasten für das sog. Politikversagen aufzubürden (siehe z.B. Klimawandel, derzeitiger Bildungsnotstand, kommende Jugendarbeitslosigkeit…). Nur merken diese Jugendlichen das in ihrem Aktionismus nicht.

3.5.21

Autoren : Otmar Spirk und Sabine N.