Blog regensburg digital denunziert Lidl-Markt wegen laxem Kunden-Umgang bei Maskenzwang

Unter der Überschrift „Respektlose Kunden, ignorante Vorgesetzte , tatenlose Behörden“ schreibt der Blog regensburg digital über angebliche Zustände in Regensburger Lidl-Märkten:

„Beleidigungen sind an der Tagesordnung, Maskenverweigerer und übervolle Märkte auch – Supermarkt-Beschäftigte aus Regensburg schildern, wie sie seit Beginn der Corona-Pandemie unter Druck stehen. Von den Behörden fühlen sie sich alleingelassen. „Die Kunden dürfen alles. Wir dürfen nichts.““

Dank der Corona-Maßnahmen werden die Arbeitnehmer dort noch schlechter behandelt als zuvor. Insbesondere werden sie möglichst voneinander isoliert. Zum Beispiel:

„Pausen zu zweit sind untersagt, ebenso dürfen Waren nur noch alleine und nicht mehr zu zweit von Paletten ab- und in Regale eingeräumt werden…“

schreibt regensburg digital weiter.

Ja, so sieht „Wirtschaft“ bei uns aus: Der Zweck ist schließlich nicht das Wohlbefinden der dort arbeitenden Menschen, sondern möglichst hohe Profite für die Eigentümer.

Aber ich staune : Die verschlechterten Arbeitsbedingungen bei Lidl sind gar nicht das Schlimmste ! Schlimmer sei der lasche Umgang der Lidl-Chefs mit dem Maskenzwang , soll laut Blog – unter Pseudonym – eine Arbeitnehmerin gesagt haben:

„Was Schneider noch stärker belastet: „Es gibt immer wieder Kunden, die ohne Masken in den Laden kommen, die Maske nicht richtig tragen oder irgendeine Alltagsmaske tragen statt FFP2.“ Doch darauf ansprechen solle man solche Kunden nicht, habe es vom Filialleiter geheißen. „Der sagt entweder, dass das ist nicht unsere Aufgabe ist oder dass wir dafür keine Zeit haben. Außerdem dürften wir wegen eventueller Maskenbefreiungen auch nicht nachfragen wegen Datenschutz.“

Das ist natürlich der Gipfel ! Selber gequält werden, und nicht mal an die Kunden weiter treten dürfen ! Und bei den Maskenbefreiungs-Attesten nicht mal nachfragen dürfen, welche Gesundheitsschäden denn der Kunde so hat !

Regensburg digital habe sich daher wegen des laxen Umgangs mit der Maskenpflicht und der ´überhöhten Kundenzahlen in den Märkten beim Regensburger Ordnungsamt und bei der Lidl-Zentrale über Lidl Regensburg beschwert, lese ich weiter….

Dort ist der Autor und Blog-Inhaber Stefan Aigner dann schlichtweg abgewimmelt worden.

Kommentar:

Tja, nach über einem Jahr desaströser Corona-Politik glaubt man dort vermutlich auch nicht mehr, dass mit Hilfe von eifrigem Denunzieren noch etwas besser wird.

So sieht also die tatsächliche „Solidarität“ der Unterstützer der Corona-Politik mit den berufstätigen Opfern dieser Politik aus: Mitleid, von dem die sich nichts kaufen können, und Denunziation derer, die sich nicht alles gefallen lassen .

Wobei: Natürlich kann und sollte man über den (Un-)Sinn von Masken kontrovers und sachlich diskutieren. Diesen Diskurs verweigert regensburg digital . Stattdessen denunziert man lieber die Gegner der Corona-Politik.

Oder wie ich kürzlich ausführlich beschrieb: „Blog regensburg digital: Inzwischen rechts von der Mittelbayerischen Zeitung angekommen ?

15.5.21

Autor: Otmar Spirk