Fortlaufende Diskriminierung von Masken-Befreiten: Firmen-Faustrecht gegen leidende Kunden. Und keine Gewerbe-Aufsicht geht dagegen vor

Nie war die Heuchelei bzw. Hysterie beim Thema Gesundheitsschutz größer als derzeit:
 Zum hypothetischen Schutz vor Coronavirus-Übertragung wird der Schutz tatsächlich Beeinträchtigter geopfert, die aus gesundheitlichen Gründen durch einen Arzt vom Tragen eines MNS befreit sind.

Erst erzeugen Regierung und Massenmedien Hand in Hand eine Corona-Hysterie. Dann opfern sehr viele Firmen den Schutz der tatsächlich gesundheitlich Beeinträchtigten den Ängsten der Mehrheit ihrer Kunden.

Und die Gewerbeaufsichtsämter machen ihren Job nicht: Inzwischen etliche Male wurde mir vom Aussperren von Kunden erzählt, die ein ärztliches Befreiungsattest haben – ohne dass die Gewerbeaufsicht dagegen vorgegangen ist.

Hier ein Auszug aus dem Schriftverkehr einer ausgesperrten Kundin mit der Firma Schuh-Mücke :

Schuh-Mücke rechtfertigt die Aussperrung trotz gültigem ärztlichem Attest:

2. Juni 2021

Sehr geehrte Frau XXXX

vielen Dank für Ihre konstruktive Kritik.

Die derzeit bestehenden und ständig wechselnden Corona Beschlüsse, stellen auch uns als Unternehmen Schuh Mücke, täglich vor neuen Herausforderungen.

Unser gesamtes Schuh Mücke Team bemüht sich wirklich sehr, sich dieser enormen Anforderung zu stellen, um unseren Kunden ein weitgehend angenehmes Einkaufserlebnis zu ermöglichen.

Natürlich verstehen wir Ihr Anliegen und Ihren Ärger, dass Sie, trotz Mundschutzbefreiung, unsere Filiale nicht betreten durften.

Diese aktuelle Handlungsweise fällt uns auch nicht leicht, da wir sie gerne als Kunde in unserer Filiale begrüßen würden.

Allerdings besteht in Bayern immer noch eine strenge Maskenpflicht.

Die Maske dient auch dazu, sein Gegenüber entsprechend zu schützen („Ich schütze dich und du schützt mich“). Diese Regelung erfordert, dass wir auf die Gesundheit und den Schutz aller achten. Schließlich steht die Gesundheit unserer Kunden und unserer Mitarbeiter, nicht nur jetzt, an erster Stelle.

Aus diesem Grund haben wir in unseren Hygieneregeln und somit in unserer Mücke Hausordnung verankert, dass nur Personen mit Maske die Filiale betreten dürfen.

Nur so können wir derzeit einen Schutz aller sicherstellen.

Natürlich verstehen wir, dass dies im Umkehrschluss bedeutet, dass Sie unsere Filiale trotz ärztlicher Befreiung von der Mundschutzpflicht derzeit nicht besuchen können.

Gerne stellen wir die von Ihnen gewünschte Ware zur Abholung bereit.

Lediglich für den Bezahlprozess wäre ein kurzes Tragen der Maske notwendig.

Natürlich würden wir uns auch sehr freuen, wenn Sie unseren Onlineshop besuchen würden und Ihre Bestellung zunächst darüber ausführen.

Die vom Aussperren Betroffene schreibt:
 

Sehr geehrte Fr. XXX,
 
danke für ihre Antwort.
Sie missachten mit ihrer Regelung die gültige bayerische Hygieneschutzverordnung. Das ist Diskriminierung!
 Ich habe ihnen einen Artikel des Sozialverbands VdK Bayern angehängt, den ich von meinem Arbeitgeber zum Thema Umgang mit Maskenbefreiungen erhalten habe:
https://www.vdk.de/bayern/pages/presse/pressemitteilungen_archiv/pressemitteilung/79888/vdk_bayern_ausnahmen_von_maskenpflicht_fuer_menschen_mit_beeintraechtigungen_beachten?dscc=essenc
 Auch die Aktion Mensch hat dazu eine Meinung:
https://www.aktion-mensch.de/menschen-und-geschichten/aus-dem-leben/maskenpflicht-diskriminierung-vermeiden
  Ihre Argumentation „Masken schützen“, ist nicht belegt. Es gibt keine Studien, die den Nutzen von Masken belegen. Es gibt aber sehr viele Studien, die belegen, dass Masken schaden. Anbei ein Artikel, beliebig ausgewählt zum Thema Masken:
https://de.rt.com/inland/115260-deutsche-gesellschaft-fur-krankenhaushygiene-ffp2-maskenpflicht-gefaehrdet-mehr-als-dass-sie-nuetzt/
 Maske dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann (Aussage Dr. Wieler, RKI). Definition „Kontakt“: länger als 15min, weniger als 1,5m und face-to-face. Ich hatte noch nie in ihrem Geschäft einen derartig engen und langen Kontakt zu ihrem Verkaufspersonal!
 Ein paar Fragen an sie persönlich:
 Wann waren sie zuletzt beim Zahnarzt? Sind sie dort mit FFP2 Maske auf dem Stuhl gelegen?
Wie lange tragen sie die FFP2 Maske täglich? Max. 75 min wie vorgeschrieben mit anschließender 30min Pause? Hatten sie eine G26 Untersuchung bevor sie die Maske in der Arbeit aufgesetzt haben?
Vor wem oder was wollen sie sich mit der Maske schützen? Falls es sich immer noch nicht bis zu allen rumgesprochen hat, es gibt GESUNDE Menschen. Das sind wir alle, die keine Symptome haben. Oder würden sie sich selbst als krank ohne Symptome bezeichnen? Gesunde Menschen können niemanden anstecken!!!!
Wie gehen sie mit Mitarbeitern um, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können? Kündigen sie diesen?
Warum haben sie für die Systemrelevanz und die Öffnung geklagt, wenn sie die Menschen jetzt nicht einlassen wollen?
 Ich wünsche mir, dass die Diskussion über Sinn oder Unsinn von Masken in ihrer Firma bis an die höchste Stelle getragen wird!
Ich hoffe inständig, dass in ihrer Firma irgendein vernünftig denkender Mensch mit Entscheidungskompetenz diese diskriminierende Anordnung mit sofortiger Wirkung abschafft.
 
Sie können es sich leisten auf einen vierstelligen Eurobetrag pro Jahr zu verzichten?
 
In der Hoffnung auf ein Umdenken im Sinne der Menschlichkeit
 
Hochachtungsvoll
XXXX

Kommentar:

In einem funktionierenden Rechtsstaat wäre schon längst das Gewerbeaufsichtsamt all den Firmen auf die Füße getreten, die einfach auf das Maskenschutz-Recht einiger Kunden pfeifen, um der Corona-Hysterie der Masse ihrer Kunden gerecht zu werden. Mein Respekt für all die Menschen, die wie hier nicht einfach ihren Ärger „runterschlucken“, sondern sich wehren.

Hier zur Erinnerung die Leserbriefe schwer atemwegserkrankter Menschen, die das Ausgesperrt werden nur dank einer Einkaufshilfe überleben.

18.6.21

Autor: Otmar Spirk