Leserbrief: „Ich durfte nicht einmal bei der Einschläferung meiner Katze dabei sein…“

Ich berichtete bereits über das Schicksal einer schwer atemwegserkrankten Frau mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung ( COPD ).

Sie kann bei bestem Willen keine Maske tragen . Ich kenne sie persönlich. Da sie trotz ihrer ärztlichen Maskenbefreiung fast nirgendwo rein gelassen wird, überlebt sie nur dank ihrer Einkaufshilfe., wie sie hier im Leserbrief 1 erzählte. Eben schreibt sie mir, wie es bei ihr weiter ging:

Hallo , nun „muss“ ich mal wieder was schreiben und meine Seele schmerzt jetzt noch.  

Als MNS-Befreiter darf man mit seinem kranken Tier auch nicht zum Tierarzt. Eine Doppelstrafe für den Besitzer und das Tier. Wie viele Menschen lassen ihr Tier verrecken (pardon) , weil sie niemanden haben, der das Tier zum Tierarzt bringen kann? Und um den ganzen die Krone aufzusetzen, halte ich es auch für tragisch für eine liebende Seele, wenn man nicht mal sein Tier beim Einschläfern begleiten kann .

Das ist mir jetzt passiert, bei insgesamt 2 Tierärzten.  Wenigstens meine geliebte Katze hat das scheiß Leben hinter sich.

 Mit traurigen Grüßen und weinenden Augen