Die gnadenlosen Regensburger Wirte: Bedienungen müssen im Freien weiter Maske tragen – trotz VGH-Entscheidung

Ein Wirt aus der Würzburger Gegend hatte vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) gegen den Maskenzwang für Bedienungen im Freien geklagt.

Der VGH stellte fest: Es gibt hier keinen Maskenzwang mehr. Jeder Wirt darf das im Rahmen seines Hygiene-Konzepts selbst anordnen oder lassen.

Die Begründung des klagenden Wirts – laut oben verlinktem BR-Bericht :

.“ Dies sei eine besondere gesundheitliche Belastung für viele, betont Mohrhard: „Sie müssen sich vorstellen: Sie arbeiten acht Stunden. Im Sommer. Sie laufen mit Geschirr rein und raus. Und das noch alles mit einer Maske vor dem Gesicht ! Da werden den Mitarbeitern Dinge zugemutet, die nach klarem Menschenverstand nicht ganz ersichtlich sind….

Gastwirt Stefan Mohrhard hat die Bedienungen in seinem Biergarten daraufhin von den Masken befreit: „Die haben sich alle sehr gefreut! Ich glaube, das kann nur jemand nachempfinden, der den ganzen Tag in einem Biergarten bedient bei schwülem Wetter. Wissen sie, wie man da schwitzt? Und dass sie da kaum Luft kriegen? Die Freude war schon sehr groß!““

Die gnadenlosen Regensburger Wirte ;

Unter der Überschrift „Ohne Maske? Regensburger Wirte winken ab“ (kein paywall !) berichtet die Mittelbayerische Zeitung heute über ihre Umfrage unter Regensburger Wirte, ob die ihren Bedienungen weiter den Maskenzwang im Freien zumuten:

Von ihren Bedienungen verlangen weiterhin die Wirtsleute des Spitalgartens an der Steinernen Brücke (bei dem gibts heute im Lokal Gentechimpfung mit Freigetränk !) der Wirt von Bean und Anna und der Wirt des Dechbettener Hofs von ihren Bedienungen , im Freien Maske zu tragen

Einen Kommentar spare ich mir.

Ich weiß, wo ich nicht mehr hingehen werde.

24.7.21

Autor: Otmar Spirk