Umfrage: „Querdenker“ sind überwiegend links. Sind ihre Gegner von der Regensburger „Initiative gegen rechts“ also überwiegend rechts?

Diese aktuelle Umfrage zur Gesinnung der Querdenker-Bewegung wird in den Mainstreammedien weitgehend totgeschwiegen, denn das Ergebnis ist laut Schlagzeile des Berliner Tagesspiegel:
„Das sind die Querdenker: Antiautoritär, gebildet, rebellisch und überwiegend links“.

Das Team von Richard Hilmer, Gründer des Infratest-Umfrageinstituts und dessen langjähriger Geschäftsführer , hatte 1150 Teilnehmer von Querdenker-Demos in Stuttgart und Konstanz befragt. Das Ergebnis im einzelnen:

-Die Querdenker- Anhänger haben eine überdurchschnittliche Bildung; viele haben einen Doktortitel oder sind Wissenschaftler.

-Querdenker stammen eher aus dem linken Lager und sind überdurchschnittlich kritisch gegenüber dem Staat und den Medien.

-Viele Demonstranten seien überdies in Umweltschutzorganisationen tätig.

Auf die Frage, warum den Querdenkern gleichwohl rechtsextremistisches Gedankengut unterstellt werde, antwortete Meinungsforscher Hilmer: „Wenn der Hippie neben dem Reichsbürger läuft, heißt es, der Hippie sei rechts, nicht andersherum.“

Diese Querdenker-Umfrage bestätigt eine ältere Umfrage zum Protest von September 2020.

Wie rechts sind die Gegner der Querdenker ? Zum Beispiel die „Initiative gegen rechts

Dieses Umfrageergebnis wirft die Frage auf:

Wenn die Querdenker überwiegend links sind – wie rechts sind denn dann diejenigen , deren Hauptinhalt in Propaganda gegen die Querdenker besteht?

In Regensburg ist das die sog. „Initiative gegen rechts“, ein Querfront-Bündnis von SPD, Grüne, LINKE bis hin zu den politkriminellen Antifa-nten.

Diese Querfront verweigert von Anfang an eine kritische Diskussion über die Corona-Politik.

Plakat der Regensburger „Initiative gegen rechts“ zum Querdenker-Fest

Stattdessen geht sie nach Art einer psychologischen Kriegsführung mit Totschlagbegriffen wie Faschos ! Antisemiten ! Verschwörungsideologen! auf die Querdenker und überhaupt alle Kritiker los, wie ich hier analysierte.

Das Fußvolk dieser „Initiative“ ist eine Blase aus Mittelschichten-Gymnasiasten und Studenten, die – nach meinen Gesprächen mit ihnen – null Ahnung vom Leben der meisten von der Corona-Politik betroffenen Menschen hat .

Ansonsten würden sie sich schämen, den Protestierern mit „Faschisten, verpisst euch ! Haut ab! “ und dergleichen Gepöbele entgegen zu treten.

Die „Initiative gegen rechts“: Sind das noch Demokraten ?

Bis Corona schien mir der Grundkonsens unter Demokraten zu sein:

Demokrat ist, wer für Grundrechte für alle und gegen einen autoritären Staat ist .

Nun sollen Demokraten nur noch die sein, die die Corona-Politik von Söder/Merkel mittragen. Alle anderen sind plötzlich irgendwie zumindest „rechtsoffen “ und gehören am besten entrechtet .

Das ist nicht mehr die Sprache von Demokraten. Das ist rechtes Denken.

Diese angebliche „Initiative gegen rechts“ ist also faktisch ein Hilfstruppe für Söders Corona-Politik und damit – nach klassisch-demokratischen Maßstäben – rechts.

Was hat diese „Initiative“ mit ihrer pauschalen Diffamierung des Protests bewirkt ?

Zum einen trau(t)en sich eigentlich protestwillige Menschen nicht, sich zu zeigen, aus Angst vor der Pöbelei und auch namentlicher Denunziation von Aktivisten durch diese angeblichen Anti-Rechten.

Desweiteren hat diese Initiative mit ihrer inflationären Benutzung von Totschlagbegriffen wie Nazi ! Antisemit ! und dergl. allerdings erreicht, dass diese Begriffe die Klarheit verloren haben. Sie sind also Nazi- und Antisemitismus-Verharmloser .

Und sie haben damit nach meinem Eindruck auch bewirkt, dass viele Menschen der AfD unkritischer gegenüber stehen als vor Corona. So nach dem Motto: So schlimm kann die AfD gar nicht sein, sie ist immerhin coronapolitik-kritisch und für unsere Grundrechte. Kurzum: Diese Initiative wirkt mit ihrer pauschalen Diffamierung aller Corona-Politik-Kritiker als Helfer für ganz rechts.

26.7.21

Autor: Otmar Spirk