Regensburg : Straßenkunst gegen die Corona-Politik

„Wir haben eh keine Möglichkeiten, uns zu wehren !“ behaupten viele. Stimmt das ? Ich sehe: Die sich wehren wollen, finden offenbar immer eine Möglichkeit:

Zum Beispiel die Straßenkunst, wie sie derzeit oft in in der Regensburger Altstadt zu sehen ist.

Ich beobachte zwei Menschen, einer bückt sich und malt auf der Straße, der andere passt auf…Passanten bleiben stehen, lesen ,und immer wieder kommt es so zu Gesprächen zwischen Passanten und Straßenmalern. Offenbar bringen die kurzen Sätze so einige Leute zum Nachdenken. Manche Passanten fragen nach den Quellen, manche fotografieren die Sätze ab.. Der Summe der Malereien nach sind da etliche Straßenkünstler unterwegs….

Ja, so stelle ich mir lebendige Demokratie vor.

Hier eine kleine Fotostrecke an Straßenmalerei, die ich kürzlich auf dem Neupfarrplatz gesehen habe:

Wie wird das Malen mit Kreide im öffentlichen Raum rechtlich bewertet ?

Das Bemalen von Straßen und Plätzen in der Fußgängerzone ist Straßenkunst und steht grundsätzlich unter dem Schutz der Kunstfreiheit laut Grundgesetz. . In einer Fußgängerzone ist es kein Eingriff in den Straßenverkehr. Es ist auch keine Sachbeschädigung , da die Kreide ja wegwaschbar ist. Es ist also keine Straftat.

30.7.21

Autor: Otmar Spirk