WELT-Bericht: Erst die Inzidenzwert-Lüge, dann die Intensivbettenmangel-Lüge, jetzt die Hospitalisierungszahlen-Lüge. Liefern die Krankenhäuser, was das RKI hören will ?

Bekanntlich gilt neuerdings die Zahl der Patienten, die wegen einer Erkrankung an Covid 19 im Krankenhaus sind , nach einem Ampel-System als zentraler Gradmesser bzw. Rechtfertigung für die Einschränkung unserer Grundrechte.

Unter der Überschrift „Hospitalisierungsrate: Corona-Indikator beruht auf falschen Zahlen“ berichtet die WELT am Sonntag , 18.9.21, dazu folgendes:

Der neue wichtigste Indikator für politische Entscheidungen in der Coronapolitik beruht auf fehlerhaften Daten. Nach Recherchen von WELT AM SONNTAG melden zahlreiche Krankenhäuser für die Berechnung der sogenannten Hospitalisierungsinzidenz auch Patienten, die das Robert-Koch-Institut (RKI) dafür nicht vorgesehen hat: Patienten, die zwar mit dem Covid-19-Virus infiziert sind, die aber wegen anderer Krankheiten in die Klinik mussten…

Eine Abfrage bei den zehn größten Klinikbetreibern und Unikliniken ergab jedoch, dass die meisten von ihnen dies anders verstanden haben: Sie melden auch jene Patienten, bei denen lediglich per Routinetest zusätzlich eine Infektion mit dem Virus festgestellt wurde.

Stichprobenartige Abfragen bei Gesundheitsämtern ergaben, dass diese sich vor der Weitermeldung ans RKI zum großen Teil nicht rückversichern, ob die Patienten tatsächlich spürbar am Virus erkrankt sind…

Abrechnungsdaten einer großen Krankenkasse, der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See, geben Hinweise auf das Ausmaß der so entstehenden Verzerrung. Ihren Abrechnungsdaten zufolge hatten 20 Prozent der Patienten, die 2021 bislang mit nachgewiesener Covid-Infektion in Kliniken lagen, nur einen symptomlosen Nebenbefund

Gefälschte Krankenhaus-Zahlen über Covid 19-Patienten auch in anderen Staaten

Diese Zahlen-Fälscherei lief und läuft auch in anderen Staaten:

Unter der Überschrift US-Studien zeigen nur etwa halb so viele echte Covid-Fälle im Spital als offiziell berichtet – (tkp.at) ist nachzulesen:

Die Studie ergab, dass von März 2020 bis Januar 2021 36 % der Covid-Fälle im Krankenhaus leicht oder überhaupt ohne Covid-Symptome waren. Von Januar 2021 bis Juni 2021, während der Ausbreitung der Delta-Variante, stieg diese Zahl sogar auf 48 %.

Ergänzung: Die Coronavirus-Infektions-Lüge

Selbst die Krankenhaus-Meldung , wonach mit dem PCR-Test als corona-positiv gemeldete Patienten „Infizierte“ seien, ist schon eine Lüge.

Denn eine Infektion ist laut Google wie folgt definiert:

Infektion:… Ansteckung durch eingedrungene Krankheitserreger, die eine lokale oder allgemeine Störung des Organismus zur Folge hat

Eine Virusinfektion ist eine von einem Virus ausgelöste Erkrankung.

Die Mehrzahl der als „infiziert“ Gemeldeten ist aber bekanntlich „asymptomatisch erkrankt“ , Auf Deutsch: Sie sind mangels Krankheitssymptomen gar nicht erkrankt, und haben weder eine lokale noch eine allgemeine Störung im Organismus. Sie tragen nur eine geringe, nicht-infektiöse Menge des Coronavirus in sich.

Warum will „keiner“ die Wahrheit wissen ?

Mein Eindruck ist: Die Krankenhäuser liefern, was sie glauben, dass die Regierung hören will. Schließlich war 2020 für sie ein „goldenes Jahr“ dank riesiger staatlicher Geschenke:

Zuschüsse für „Bettenfreihaltung“ für fiktiv mögliche Corona-Patienten, oder Zuschüsse für „Intensivbettenmangel“ , woraufhin plötzlich tausende Intensivbetten aus der Krankenhausstatistik verschwanden.

Das RKI/Regierung arbeiten nur allzu gerne mit gefakten Zahlen – anders war ihre Corona-Geiselhaft gegenüber der Zivilgesellschaft anstatt effektiver Schutzmaßnahmen für tatsächlich Gefährdete nie zu rechtfertigen.

19.9.21

Autor: Otmar Spirk