Amtlich: In 2020 waren nur 1,9 Prozent der Betten mit Covid 19-Patienten belegt, bei den Intensivbetten waren es nur 3,4 Prozent ! Intensivbetten-Mangel war Lüge, bestätigt die Bundesregierung

Unglaublich, welche Antwort der Journalist Boris Reitschuster vom Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) bekam :

Sehr geehrter Herr Reitschuster,

in der gestrigen Regierungspressekonferenz stellten Sie folgende Frage: Laut einem Gutachten des Leibniz-Institutes für Wirtschaftsforschung, die das BMG selbst beauftragte, betrug der Anteil von Patiententagen mit der Diagnose COVID-19 in den Krankenhäusern 2020 1,9 Prozent. Laut Bundesregierung waren die Krankenhäuser am Rande der Überlastung durch COVID-19. Wie passt das zusammen?

Hierzu kann ich folgende Informationen nachtragen:

Im Bericht des Beirats nach § 24 KHG (Analysen zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zur Ausgleichspauschale in der Corona-Krise) vom 30. April 2021 ist ausgeführt, dass im Jahr 2020 bei den nach Fallpauschalen abrechnenden Krankenhäusern 1,9 % der Betten insgesamt und 3,4 % der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten belegt waren (S. 9f. des Berichts). 

Unter der Überschrift Nur 3,4 Prozent der Intensivpatienten in 2020 hatten Covid 19 ist auf reitschuster.de sowohl das o.g. Leibniz-Gutachten im Auftrag des BMG verlinkt, wie auch die oben zitierte (vollständige) Auskunft des BMG.

Nächste Frage: Wie viele der hospitalisierten bzw. sogar auf Intensivstation befindlichen „Covid 19-Fälle“ waren tatsächlich schwer an Covid 19 erkrankt und nicht nur corona-positiv ?

reitschuster.de zitiert dazu aus dem o.g. Leibniz-Gutachten und kommentiert :

Hoch interessant auch Fußnote 8: „Da die Nebendiagnose U07.1 gemäß der ICD-10-GM“ (der amtlichen Klassifikation zur Verschlüsselung von Diagnosen in der ambulanten und stationären Versorgung in Deutschland) „dann, ‚wenn Covid-19 durch einen Labortest nachgewiesen ist, ungeachtet des Schweregrades des klinischen Befundes oder der Symptome‘ kodiert werden soll, dürfte es sich hierbei um eine gemischte Gruppe handeln, die sowohl Patientinnen und Patienten mit keinen oder milden Symptomen als auch solche mit schwerem Verlauf umfasst.“

Bestätigt das die Vorwürfe von Kritikern der Corona-Politik, jeder Patient mit positivem Test, auch ohne Symptome, werde als Corona-Patient in der Statistik geführt? 

Weiter heißt es in der Fußnote: „Nicht berücksichtigt sind hier Fälle mit der Nebendiagnose U07.2, die laut ICD-10-GM nur genutzt werden sollte, wenn COVID-19 klinisch-epidemiologisch bestätigt ist und das Virus nicht durch Labortest nachgewiesen wurde oder kein Labortest zur Verfügung steht. Dies waren zusätzliche 289 323 Fälle, d.h. mehr als bestätigte Fälle.“

Für mich als Laie erschließt sich das nicht. Wenn jemand im Krankenhaus ist, wo die Testmöglichkeiten vorhanden sind, wie kann es da sein, dass COVID-19 klinisch-epidemiologisch nachgewiesen wurde, aber es keinen Test gab? Ich freue mich auf Antworten von Fachleuten und reiche diese gerne nach.

Auch ich kann das nur so lesen , dass selbst bei den hospitalisierten „Covid 19-Patienten“ auch die (wieviele ?) einberechnet sind, die nur corona-positiv-getestet waren – also die „asymptomatisch Erkrankten“ ohne Krankheitssymptome. .

Und dasselbe gilt für die „Covid 19-Fälle“ auf den Intensivstationen:

Auch hier wurden die Patienten mit nur dem „Nebenbefund“ „corona-positiv“ ohne tatsächliche Erkrankung an Corona einberechnet, oder ?

Wie ich anderswo las, war die Höchstzahl an (angeblichen) Covid 19-Patienten auf Intensivstation im Dezember 2020: Da betrug der Anteil (angeblicher) Covid 19-Patienten auf Intensiv 5 Prozent.

Und unter diesem Vorwand wurde die ganze Gesellschaft in Geiselhaft genommen….

Wie lautete und lautet die Drohung gleich wieder, mit der die Massenmedien die Menschen in Angst und Schrecken versetzten ? Triage – Aussonderung zum Sterben droht, weil es nicht genügend Intensivbetten gibt ! Für mich ein kriminelle Lügen-Propaganda , die ebenfalls viele Menschen krank gemacht haben dürfte.

22.9.21

Autor: Otmar Spirk