Regensburger Christkindlmarkt verboten . Existenzen ruiniert. Verbot reine Willkür.

Gestern lernte ich bei einem Solidaritäts-Abverkauf zufällig eine Frau kennen, die einen Kunsthandwerker-Stand auf einem Regensburger Christkindlmarkt hatte. Oder richtiger gesagt: gehabt hätte. Denn die meisten Christkindlmärkte wurden ja am Freitag ohne Vorankündigung von der Bayerischen Staatsregierung verboten.

dichtgemachter Christkindlmarkt am Neupfarrplatz

Die Kunsthandwerkerin erzählte mir, dass schon der lockdown 2020/2021 sie fast ruiniert hätte.  .Mit einem Verkauf ihrer Handwerksprodukte über den Freundeskreis sei sie gerade noch so über die Runden gekommen.

Corona-Hilfe vom Staat habe sie nicht bekommen, da ihr Einkommen etwas über der Schadensgrenze für die Hilfe gelegen hat. Ich hab ehrlich angegeben, wieviel ich noch verdient habe, sagt sie mit bitterem Ton. Das ist in diesen Zeiten wohl ein Fehler, denke ich mir dazu . Jedenfalls, so erzählt sie weiter , die ganze Vorarbeit für den Weihnachtsmarkt ist jetzt für nichts  . Obwohl das die Haupteinnahme-Quelle für unsereins ist. Sie ist finanziell ruiniert,. Sie gibt ihren Beruf auf, sagt sie…Sie habe den ganzen Samstag geweint…Sie wisse nicht, wie es bei ihr weitergehen solle…

Wo bleibt die Kritik der Massenmedien an dieser politischen Willkür ?

Es ist ja „nett“ , dass zum Beispiel die Mittelbayerische Zeitung unter der Überschrift Nach Absage: „Desaster“ für Marktstände“ berichtet, wie schlimm das Verbot für viele der Standbetreiber ist. Aber wo bleibt die Kritik , dass dieses Verbot schlichtweg eine Vernichtung der Existenz vieler Kleingewerbetreibender ist , gegen jede Vernunft ? Denn es ist wissenschaftlich schon längst belegt – siehe hier zur Studie der Deutschen Gesellschaft für Aerosole – dass das Corona-Ansteckungsrisiko im Freien gegen Null geht.

22.11.21

Autor: Otmar Spirk