Das sind die großen Covid 19-Risikogruppen: Alte und Deutsche mit Migrationshintergrund sowie Flüchtlinge

Covid 19 ist ein „sozialer“ Virus: Die Wahrscheinlichkeit, daran tatsächlich zu erkranken, trifft ( mit wenigen Ausnahmen) nur bestimmte Gruppen.

Das sind laut Statistik zum einen insbesondere die alten Menschen, die ein geschwächtes Immunsystem haben, sowie Vorerkrankungen. Und hier ist die Wahrscheinlichkeit am größten – je älter, desto rapide steigender – auch daran zu sterben.

Und es sind die Menschen, die unter besonders schlechten Lebensbedingungen leben müssen. Und daher die zu Corona passenden Vorerkrankungen haben .

Und das sind oft: Deutsche mit Einwanderungshintergrund bzw. Ausländer, hier vor allem: Flüchtlinge. In dieser Gruppe erkranken weit überdurchschnittlich viele schwer an Covid 19.

Letzteres bestätigt sich aus den Krankenhausstatistiken aus Köln , die soeben hier von reitschuster.de unter der Überschrift „Zwei Drittel der Corona-Intensivpatienten haben Migrationshintergrund“ veröffentlicht wurden.

Wer dem Staat schon immer am meisten wurscht war:

Ich bin/war Berufsbetreuer von alten Menschen ( v.a. in Altenheimen) und von Ausländern / Flüchtlingen, weiß von daher also einigermaßen Bescheid über deren Lebensverhältnisse. Und die sind, mit Ausnahme weniger Wohlhabender , tendenziell schlecht:

Schlecht für beide Gruppen, was Wohnen und Ernährung angeht.

Und schlecht für diejenigen , die arbeiten von Bezahlung und Arbeitsbedingungen her . Oder von Hartz 4 leben . Ich erinnere an den Tönnies-Schlachtfabriken-„Skandal“ oder die verheizten ausländischen Erntehelfer.

Daher kann mir keiner erzählen, die ganze Corona-Politik sei geprägt davon, gerade diese Menschen schützen zu wollen. Diese beiden Menschengruppen sind dem Staat schon vor Corona am A. vorbei gegangen . Und Corona hat die tatsächliche mörderische Wurschtigkeit nur sichtbarer gemacht, wie die Zahlen der an Covid 19 schwer erkrankten oder daran gestorbenen Menschen in diesen beiden Gruppen zeigt.

Von irgendwelchen nennenswerten Maßnahmen zur Verbesserung der alltäglichen Lebens-Situation dieser Menschen seit Corona ist mir nichts bekannt. Warum auch. Sie sind nicht system-relevant. Das staatliche Anliegen „Volksgesundheit“ braucht sie nicht: Es gibt genug, oder vielleicht sogar zu viele von ihnen. Oder irre ich mich ?

9.4.21

Autor: Otmar Spirk