#LASSTUNSÖFFNEN am Regensburger Haidplatz: Schluß mit dem Inzidenzwerte-Vorwand !


An der gestrigen 2. Kundgebung von Regensburger Geschäftsleuten #LASSTUNSÖFFNEN ,   diesmal auf dem Haidplatz , nahmen über 100 Menschen teil.

Die weitere Verschärfung des Lockdowns durch das geplante Ermächtigungsgesetz namens „Bundesnotbremse“ wurde strikt abgelehnt. Mitveranstalter Andreas Brandl stellte fest, was inzwischen selbst in der WELT über den PCR-Test nachzulesen ist: Ein positiver PCR-Test trifft noch keine Aussage darüber , ob jemand tatsächlich infektiös für andere ist oder selber an Covid 19 erkrankt ist. Daher sind die sog. Inzidenzzahlen (Zahl positiver PCR-Tests pro 100000 Einwohner) als Rechtfertigung für einen Lockdown ungeeignet…

Kathrin Fuchshuber, Inhaberin des Traditionshotels Münchner Hof und CSU-Stadträtin, berichtete von Kaufangeboten für ihr Hotel. Einer habe ihr gesagt, in einem Jahr werde sie für die Hälfte verkaufen müssen. Lieber zünde sie ihr Hotel selber an ! , sagte sie sehr emotional und bekam dafür stürmischem Beifall der Teilnehmer . Offenbar sind die Krisen-Gewinnler bereits nicht nur bei ihr unterwegs .

Weiterer Redner war MdB Ulrich Lechte (FDP). Seine Partei werde gegen die weitere Verschlimmerung des Bundesinfektionsschutzgesetzes stimmen, und er unterstütze die Öffnungsforderungen.

Auch die Musik zwischendurch tat gut bei all den Reden.

Die Mitelbayerische Zeitung berichtete sachlich über die Kundgebung unter der Überschrift „Weg von den sturen Inzidenzwerten“.

Kommentar:

Im Vergleich zur 1. -Kundgebung am Dultplatz von #LASSTUNSÖFFNEN, die ich eher kraftlos-hilflos fand, traten hier Mittelständler auf, die für ihre Grundrechte einstehen. Wohltuend auch, dass die MdB Aumer und Schmidt nicht mehr geladen waren, die ja beide für das neue Ermächtigungsgesetz stimmen wollen – wobei die Grünen sogar gerne ein Inzidenz-Gesetz ab 35 pro 100000 für einen harten Lockdown hätten.

Die Mittelständler sollten einmal darüber nachdenken, wer da ganz oben die Strippen zieht, wenn sie mit einer willkürlichen Lockdown-Politik in den Ruin getrieben werden.

19.4.21

Autor: Otmar Spirk