Prof. Kuhbandner zerlegt für das Magazin telepolis , was im Blog regensburg digital so alles zu Corona (nicht) geglaubt wird. Der Blog schweigt . Ein „Echsperte“ spricht.

Diesen Gastbeitrag eines ehemaligen Gastwirtes fand ich für das Diskussions-Niveau auf regensburg digital (rd) sehr passend :

Unter der Überschrift „Lassen Sie mich durch, ich bin Experte !“ ereiferte sich der ehemalige Wirt einer geschlossenen Regensburger Nachtkneipe auf rd über den bekannten Coronapolitik-Kritiker Professor Kuhbandner :

Von „quasireligiösem Eifer“ getrieben sei der Regensburger Universitäts-Professor Christof Kuhbandner, obwohl er als Psychologie-Prof doch hier völlig inkompetent sei ! So jemand sollte zu Corona und zur Coronapolitik einfach die Klappe halten !

Auf eigene Sach-Argumente zum Thema Corona verzichtete der Gastautor angesichts der fehlenden Qualifikation von Prof. Kuhbandner gänzlich…

Prof. Kuhbandner antwortet auf telepolis zum regensburg digital -Beitrag

Nun, Monate später , hat das Online-Magazin telepolis – übrigens Deutschlands größtes linksliberales Onlinemagazin – Prof. Kuhbandner gebeten, für seine Leser anhand der damaligen Vorwürfe auf rd auf die folgenden Thesen einzugehen.

Ein Schmarrn, so hieß es auf regensburg digital, seien folgende Aussagen von Prof. Kuhbandner gewesen:

-Die Anzahl der Corona-Neuinfektionen ist nicht aussagekräftig.

-Mehr Tests finden mehr Infizierte.

-Infizierte haben oft gar kein Corona (PCR-Aussagekraft).

-Überhaupt wird viel weniger gestorben als vorher.

Prof. Kuhbandner hat dazu in telepolis sachlich fundiert und mit den Verlinkungen zu anderen Wissenschaftlern und Forschungsergebnissen auf die obigen vier Punkte geantwortet: Hier Professor Kuhbandners lesenswerte Antwort.

Schweigen beim Blog regensburg digital

Anstatt sich über die Erwähnung auf telepolis zu freuen und sich damit inhaltlich auseinander zu setzen , schweigt rd zu Prof. Kuhbandners Antwort auf den „Gastbeitrag“ .

Wundert mich das ? Leider nicht:

Seit einem Jahr immer die gleiche Diskurs-Verweigerung auf diesem ehemals kritischen Blog .

Der Gastautor von rd schreibt übrigens – ganz ehemaliger Gastwirt – am Schluß seines Beitrags , er „empfehle folgendes Spiel: man lese die Kuhbandner-Artikel und nehme jedes Mal, wenn man auf den Begriff „Evidenz“ oder „evidenzbasiert“ stößt, einen Schnaps zu sich. Das Gefühl der Einsamkeit dürfte sich schnell ersäufen lassen.“

Alkohol ist laut staatlicher Statistik in Deutschland jedes Jahr wieder für durchschnittlich mehr als 70000 Folgeschäden-Tote verantwortlich . Also eine ganz schlechte Empfehlung.

Aber juckt das unseren angeblich so um unsere Gesundheit bemühten Staat ? Nein, er verdient mit der Alkoholsteuer sogar daran.

Hier spricht „die Echse“ zum Thema Echsperten

Und wie ist das jetzt mit der Ansicht , dass nur die Experten sprechen und das Volk zu gehorchen habe ? „Die Echse“ von Michael Hatzius sagt in diesem köstlichen Beitrag „Echsperten“, was sie von sowas hält.

4.5.21

Autor: Otmar Spirk, bis Mai 2020 Mitarbeiter beim Blog regensburg digital