Warum nach der Pandemie immer vor der nächsten Pandemie sein wird: Zunehmende Zoonosen

„Warum nehmen die Zoonosen zu ?“ lautet die Überschrift dieses interessanten Beitrags in telepolis.

Die Antwort in diesem fundiert -wissenschaftlichen Beitrag läßt sich zusammen fassen mit den Worten

1. weil die natürlichen Lebensräume der wilden Tiere als Gastwirte für Viren dank der Zerstörung durch menschliche Habgier immer geringer werden. So kommen die wilden Tiere mitsamt ihrer Viren immer öfter in Kontakt mit , und damit in Übertragung auf den Menschen (sog. Zoonose)

2. weil die Massen-Tierhaltung die Fähigkeit der Zuchttiere, eine Abwehr gegen Viren zu bilden zerstört….Auch hier fanden immer wieder gefährliche Übertragungen statt.

Kurzum: Die herrschende Produktionsweise führt dazu, dass nach der Pandemie immer vor der nächsten Pandemie heisst.

Da die kapitalistische Wirtschaftsweise nicht beendet werden soll, ist die staatliche Antwort auf die Pandemien immer eine technokratisch-autoritäre. Eben so, wie wir es gerade mit Wegnahme unserer Grundrechte und einer Genimpfung nach der nächsten erleben…

Die coronapolitik-konformen fridays for future sind hier leider auf diesem Auge blind. Sie sehen nur die Klimaerhitzung durch den Co2-Ausstoß usw.. Die Zerstörung unserer gesamten Umwelt durch die kapitalistische Wirtschaftsweise interessiert sie nicht wirklich. Ansonsten würden sie die Protestbewegung für unsere Grundrechte unterstützen. Wie ich las (eine Umfrage aus 2019) rechnen sich über 2/3 der fridays-Aktivisten der oberen Mittelschicht zu….

Welche Irren hier am Zerstörungs-Werk sind, zeigt in schaurig-treffender Weise das Musikvideo „Irrenhaus “ von Äon.

15.5.21

Autor: Otmar Spirk