Drohten überfüllte Intensivstationen ? Nein, sagt jetzt auch die Mittelbayerische Zeitung. Nachtrag zur Intensivbettenmangel-Lüge

Die Vertreter Regensburger Krankenhäuser geben sich gegenüber der Mittelbayrischen Zeitung im Artikel „Intensivstationen: Wie voll waren die Kliniken ?“ empört über die Studie der Autorengruppe um Prof. Schrappe zum Riesen-Geschäft mit Intensivbetten. Ich zitierte hier ausführlich aus der Studie .

Die Studie deckte einen Riesenreibach von Krankenhäusern mit erst angeschafften, dann wieder abgeschafften Intensivbetten auf. Hinzu kam eine sehr große Zahl scheints unnötig auf Intensivstationen verlegter Covid-19-Erkrankter ( 2 1/2 mal so viel wie im europäischen Durchschnitt ) . Laut der Studie drohte zu keinem Zeitpunkt eine Überfüllung – Panikmache mit „Triage!“ – der Intensivstationen mit Covid 19-Patienten.

Die Mittelbayerische Zeitung kommt in ihrem Beitrag zur Schrappe-Studie zu dem Schluss: „…die Kernbehauptung wurde bestätigt: Am 3. Januar 2021 lagen die meisten Corona-Patienten in der gesamten Pandemie auf Intensiv. Es waren 5745 im ganzen Land. Damit stellten die Corona-Patienten lediglich 28,6 Prozent aller Intensivbetten in Deutschland. Zumindest die Corona-Patienten hätten demnach nicht zur Triage geführt..“

Weitere spannende Informationen zur erfundenen Knappheit von Intensivbetten und Intensivpflegekräften findet der Leser im reitschuster-Artikel „Der nicht widerlegte Intensivbetten-Schwindel“ sowie im Nachdenkseiten-Bericht „Die Pandemie hat die stationäre Versorgung zu keinem Zeitpunkt an ihre Grenzen gebracht.“

27.5.21

Autor: Otmar Spirk