Leserkritik zu: 3 G-Regeln – Zutritt im Lokal verboten – was Kritiker so vorhaben: Falschbuchung

Zum Beitrag 3 G – Zutritt im Lokal verboten: Was Kritiker so vorhaben – von Falschbuchungen bis alternativer Freizeit-Kultur“ kam folgende Leserzuschrift:

Falschbuchungen sind keine gute Idee. Solche Aktionen sind gehässig, bringen in der Sache rein gar nichts, treffen häufig die Falschen und heizen die Stimmung gegen Ungeimpfte und Maßnahmengegner nur noch mehr auf. Ein wesentlich besserer Ansatz ist beispielsweise Norbert Härings „Solidaritätsaufruf: Wozu haben wir uns impfen lassen, wenn wir weiter Angst vor Ungeimpften haben sollen?“, der auch auf den NachDenkSeiten veröffentlicht wurde. Hier der Link: https://norberthaering.de/news/soldiaritaetsaufruf/

Auf einige der vielen Zuschriften/Kommentare zu seinem Aufruf ist Häring dann nochmal in einem extra Beitrag eingegangen und zwar hier: https://norberthaering.de/news/vorschlag-fuer-gastgeber/

Besonders gut finde ich folgenden, darin erwähnten Vorschlag:

„… wenn ich Inhaber eines Geschäftes, einer Kneipe, eines Konzertsaales oder eines Kinos wäre: große Plakate mit den Gesichtern all der Politiker(*), die diese Spaltung der Gesellschaft veranlasst oder nichts dagegen unternommen haben, zusammen mit dem Wort „Hausverbot!“ in großen Lettern.“

Eine schöne Vorstellung: Viele, viele Gaststätten, Fitness-Center, Friseursalons, Museen (private), Theater, Kinos etc., an denen große Bilder derjenigen Personen prangen (mit entsprechendem Text), die tatsächlich für all diesen Mist verantwortlich sind. Je nachdem, wie viele Geschäftsinhaber mitmachen, wäre eine solche Aktion auch nach der Wahl durchaus noch sinnvoll.

Ein weiterer Vorteil: Geimpfte, die nicht bereit sind, bei der Ausgrenzung Ungeimpfter mitzuspielen, wüssten dann gleich, welche Lokale und Einrichtungen sie in Zukunft meiden werden, nämlich all jene, in deren Fenstern und an deren Fassaden derartige, nach außen hin deutlich sichtbare Plakate fehlen.