Der Antifa-nt und seine Neupfarrplatz-Heldentaten: Eine häßliche Geschichte in vier Bildern

War ich in meiner Jugend auch so ein Spinner ?

In Regensburg gibt es ja die ,Freiheitsmaler‘ – Gegner der Corona-Politik , die mit wegwaschbarer Kreide ihre Meinung in der Altstadt aufs Pflaster schreiben , wie ich hier und hier berichtete…

Ebenso regelmäßig erscheinen dort Jugendliche – Gymnasiasten oder Jungstudis – die ihren „Spaß“ daran finden, deren Meinungen mit Wasser möglichst schnell zu zerstören . Aber schauen wir uns das an einem Beispiel an:

Bild 1 Auftritt eines Antifa-nten auf dem Neupfarrplatz

Es tritt auf der Antifa-nt: „Antifaschistische Aktion“ steht auf seinem Aufkleber, in der Mitte die schwarzroten Fahnen der sog. autonomen Antifa.

Das soll ihm eine geschichtlich begründete Rechtfertigung geben: Die „Antifaschistische Aktion“ war ein Versuch der Kommunistischen Partei anno 1932 für ein linkes Bündnis gegen die Nazis .

Bild 2 Der Antifa-nt zeigt es den „Faschisten“

Der Antifa-nt beginnt seinen „antifaschistischen“ Krampf:

Er beschimpft die umstehenden Maler als „Faschisten“ und dergleichen, und zeigt ihnen seinen Stinke-Finger und seine Nieten- und Stachelarmbänder.

Wären die Freiheits-Maler tatsächlich Nazis, hätten sie ihm spätestens jetzt mindestens ein paar kräftig aufs Maul gegeben.

Ich sage mindestens, denn ich selber habe von tatsächlichen Nazis in meiner Jugend etliche Prügel einstecken müssen. Aber dieser Phrasendrescher hier hat scheints Nazis nur im Fernsehen gesehen, oder im Kräfte-Verhältnis 10:1 antifaschistischer Kampf-Helden gegen Nazis.

Bild 3: Der Antifa-nt macht ernst !!!

Nun macht der Antifa-nt ernst: Er opfert sein Bier für die Vernichtung der „faschistischen Propaganda“ !

Die Malereien wie etwa WIR WOLLEN UNSERE GRUNDRECHTE ZURÜCK ! liest er nicht, denn er weiß ja: Das sind alles irgendwie Nazis , was brauche ich da noch zu lesen und über Inhalte nachzudenken !

Woher er das hat ? Das Bildungsniveau dieses Antifa-nten dürfte in aller Kürze aus folgendem bestehen:

1.Regierung : Corona Todes-Angst! Todes-Angst! Todes-Angst! Kritiker alle Volksfeinde! Volksfeinde ! Volksfeinde ! 2.Medienschmierer über Coronapolitik-Kritiker: Hetz! Hetz! Hetz! 3.Regensburger Grundrechteleugner-„Intiative gegen rechts“, bei der die Antifa-nten Mitglied sind: Alle Kritiker irgendwie rechts bis Faschisten !Faschisten! Faschisten!

Von soviel geistigem Eintopf gestärkt , denkt sich der Antifa-nt: Was bin ich für ein heldenhafter antifaschistischer Kämpfer ! Ich kämpfe für das Wohl des Volkes gegen die Nazis ! Super, dass sogar die bürgerlichen Medien und die Regierung hinter mir stehen, das hätte ich als „linksextremistischer Staatsfeind“ ( O-Ton Verfassungsschutz über die „Antifa“) gar nicht erwartet !

Bild 4 Der Antifa-nt im Siegesrausch

Der Antifa-nt hat seinen „antifaschistischen“ Heldenkrampf beendet ! Puh, war das anstrengend, es diesen Faschisten zu zeigen !!! Grinsend geht er zu seinem wartenden Kumpel hoch und schüttet sich ein? Bier hinter die Binde.

Der Alkohol bewahrt ihn vor dem Versuch, vielleicht doch nachzudenken, was er da gerade getan hat. Und wer den Nutzen davon hat.

War ich in meiner Jugend auch so ein Spinner ?

Kürzlich fragte ich auf dem Neupfarrplatz eine Oberschülerin, warum sie die hingemalten Sprüche zerstören. Sie könnten ja auch ihre eigenen Sprüche schreiben oder mit den Malern inhaltlich streiten ?

Sie sagte mir, es mache ihnen einfach Spaß, das Gemalte zu zerstören.

Wurde sie zu früh aus dem Kindergarten entlassen ?

Daraufhin haben die Pädagogen unter den Freiheitsmalern sich eine Spielwiese für diese Jugendlichen ausgedacht: Untenstehender Spruch wurde tatsächlich als einziger nicht zerstört !

Aber schwarzer Humor beiseite:

Ich bin mit 17 in die sogen. antiautoritäre Schülerbewegung gegangen. Die war ein Teil der damaligen Außerparlamentarischen Opposition (APO) der „68 iger-Jahre“ gegen die Notstandsgesetze der Großen Koalition von CDU/CSU/SPD sowie überhaupt gegen eine autoritäre Gesellschaft .

Klar war ich jung und unreif, und vieles war nur Phrasendrescherei. Aber unsere Absicht war eine ganz andere als die der heutigen angeblichen „Antifaschisten“: Wir waren anti-autoritär, kritisch dem Staat und der Spießergesellschaft gegenüber. Wir wollten eine menschlichere Gesellschaft.

 Diese zerstörerischen jungen Narzissten hingegen suhlen sich in ihrem konform sein. Sie wollen Teil der massenmedial beschworenen Volks(gesundheits)Gemeinschaft sein, und gehen blind auf alle Kritiker los.

Dem oben gezeigten Antifa-nten wurde übrigens von etlichen Menschen auf dem Neupfarrplatz entgegengetreten und verbal gut eingeheizt.

Ich meine, wir sollten der Destruktivität dieser verhetzten Jugendlichen keinen freien Lauf lassen. Wir sollten sie dafür in die Verantwortung nehmen. Sonst werden aus „nur“ verhetzten Jugendlichen tatsächlich Coronazis .

Regensburger Protestplakat gegen die „Antifa“. Da ist leider was dran !

Der wunderbare Lyriker Erich Fried schrieb dazu:

Ein Faschist, der nichts ist, als
ein Faschist, ist
ein Faschist. 
Aber ein Antifaschist, der
nichts ist, als ein Antifaschist, ist

kein Antifaschist.
                                                                                                                                                          

10.10.21

Autor: Otmar Spirk