Die Corona-Massenhypnose (II) : Wie wir sie mildern können. Totalitarismus zerstört sich selbst. Eine Psychoanalyse

Dies ist Teil II der hochspannenden Psychoanalyse der Corona-Massenhypnose des Professor für klinische Psychologie an der Universität Genf Mattias Desmet. Der Blog corona-transition.org hat das Interview unter der Überschrift „Warum halten viele immer noch am staatlich verordneten Corona-Narrativ fest ?“ verlinkt und weitgehend auf deutsch verschriftlicht.

Hier Auszüge – Zitate wie auch sinngemäße Aussagen – aus dem Interview auf corona transition.

Nach der Analyse in Teil I , wie die Massenhypnose möglich war, und wie sie funktioniert, geht es nun um den hilfreichen Umgang mit der Massenhypnose:

Kritik und Gegenmeinung weiterhin äussern ist sehr wichtig

Das hat folgende Konsequenz für die Opposition: Sie sollte sich weiter äussern und ihre Standpunkte vorbringen. Sie kann den Prozess der Massenhypnose zwar nicht stoppen, aber sie kann verhindern, dass diese so tief wird, dass Greueltaten begangen werden.

Das heisst, die Kritiker schützen mit ihren Aussagen und ihrem Vorgehen die gesamte Gesellschaft vor einer Vertiefung und Verstetigung der Hypnose und vor einem unkontrollierbaren Ausbruch von Gewalt.

Drei Gruppen in der Bevölkerung

Etwa 30 Prozent der Bevölkerung sind wirklich hypnotisiert und totalitär ausgerichtet. 40 Prozent sind zwar nicht hypnotisiert, gehen aber nicht gegen diese erste Gruppe an. Das heisst 70 Prozent der Menschen gehen den Weg der Masse. Eine Gruppe von 30 Prozent ist nicht hypnotisiert und versucht etwas zu tun und gegen das Narrativ vorzugehen.

Diese dritte Gruppe ist extrem heterogen. Die Menschen aus dieser Gruppe haben verschiedene ethnische, politische und ökonomische Hintergründe. Sobald sich diese Gruppe miteinander identifizieren und verbinden kann, ist die Krise vorbei und die Massenhypnose ist zu Ende. Das ist die Herausforderung.

Warum ist die dritte Gruppe nicht von der Massenhypnose betroffen? Es ist schwierig, darauf eine Antwort zu finden. Vielleicht hat es mit den Weltanschauungen zu tun? Die Menschen, die sich mit dem Narrativ identifizieren, haben anscheinend kein Problem mit einem reduzierten biologistisch-mechanistischen Menschenbild. Sie gehen beispielsweise davon aus, dass Impfen die beste Art ist, ihr Immunsystem zu stärken.

Selbst gegen Transhumanismus, eine angebliche Optimierung des Menschen mit Hilfe technologischer Verfahren, haben sie nichts einzuwenden. Mattias Desmet ist davon überzeugt, dass wir in einer transhumanistischen Gesellschaft enden, wenn wir den Weg, den wir seit Corona beschreiten, weitergehen. Die Menschen, die protestieren, lehnen dieses biologistische Denkmodell ab.

Unterschied Totalitarismus und Diktatur

In einer klassischen Diktatur gehorchen die Menschen dem Diktator, weil sie Angst vor ihm haben. Aber in einem totalitären Staat sind die Menschen hypnotisiert durch die totalitären Führer. Totalitarismus funktioniert also anders als eine klassische Diktatur.

Aber man sollte sich immer darüber im Klaren sein, dass der Anfang des Totalitarismus ein affektiver Prozess ist. Es werden dabei bewusst und manipulativ Gefühle angesprochen. Wenn Menschen vor dem Risiko eines totalitären Systems mehr Angst entwickeln als vor dem Virus, dann lässt sich die Massenhypnose ebenfalls überwinden. Der Psychologe hat selbst erlebt, dass Zuhörer die Gefahr von Totalitarismus erkannten und deshalb aus der Hypnose erwachten.

Totalitarismus hat Selbstzerstörung als Programm

Totalitäre Systeme sind zwar stark, aber letztlich selbstzerstörerisch, das ist sicher. Wir sollten den Feind daher nie schlagen wollen, denn der Feind kann nur sich selbst schlagen.

«Unsere Stimme muss präsent bleiben und wir sollten am besten einige Jahre überleben», meint der Psychologe. «Wir sollten sicherstellen, dass wir ausserhalb des Systems überleben können. Dann muss man warten, bis das System sich selbst zerstört. Ich sage nicht, dass das einfach wird, aber es ist eine Strategie und ich bin sicher, es wird funktionieren. Die kleine Widerstandsgruppe wird überleben und nach dem Kollaps des totalitären Systems eine wichtige Rolle im Aufbau einer neuen humanen und ethisch orientierten Gesellschaft spielen.» (Min: 01:06:45)

Geheimnis der Krise

Eines der großen Geheimnisse dieser Krise ist, dass die meisten Menschen nicht zurück wollen in ihr altes Leben.

«Wenn man Menschen aufwecken möchte, sollte man es vermeiden ihnen den Eindruck zu vermitteln, dass man zurück ins «old normal» gehen möchte. Sie wollen nicht zurück zu den Bullshit-Jobs, sie wollen nicht zurück in die Angst. Wir sollten ihnen zeigen, dass es Zeit ist, das «old normal» zu ändern.» (Min: 00:24:14)

Wie lange dauert es noch, bis das Corona-System scheitert?

Bis dahin müssen wir noch einige Schritte gehen. Aber es könnte sein, dass sich das aktuelle totalitäre System schneller zerstört als der Totalitarismus des 20. Jahrhunderts, denn es zielt mit der Impfung auf die Körper der Menschen. Das NS-Regime und der Stalinismus setzten ihre wahnsinnigen Projekte fort, bis die Bevölkerung völlig aufgerieben und erschöpft war.

Für solche totalitären Exzesse braucht man eine grosse Population, wie das in Russland der Fall war. Wissenschaftliche Prozesse sind oft durch unbewusste psychologische Prozesse begleitet und werden durch sie vorangetrieben. So können auch unbewusste destruktive Energien in Forschung und Ergebnisse einfliessen, die schliesslich die Selbstzerstörung des Systems vorantreiben. Die Impfkampagne könnte daher in einem sehr spektakulären Desaster enden, wie wir es bisher noch nie erlebt haben.

Pflastermalerei am Regensburger Neupfarrplatz