Wut und Angst im Kontext Corona (14): Dr. Hans-Joachim Maaz über kollektive Angststörung und totalitäre Entwicklung

Das Interview einer Musikerin mit dem Psychiater und Psychotherapeuten Dr. Hans-Joachim Maaz , ehemals Leiter einer psychiatrischen Klinik in der DDR/BRD und bekannter Fachbuchautor, ist für mich ein Höhepunkt der #allesaufdentisch -Interviews :

https://www.allesaufdentisch.tv/kollektive-angststoerung.html (28 Min.)

Ein paar Punkte aus dem hörenswerten Interview:

Maaz sagt, dass wir „eine wuchernde kollektive Angststörung haben“. Um nicht Opfer dieser kollektiven Angststörung zu sein, kommen wir nicht umhin, dass jeder von uns zu verstehen versucht, welche unerlösten Ängste aus der Kindheit in einem selber schlummern. Denn diese unsere Ängste werden gegen uns eingesetzt… Um das Bemerken einer tatsächlichen Unsicherheit , wie es weiter geht, zu verhindern, werden von der Regierung alle kritischen Stimmen unterdrückt. Bei der Impfung und überhaupt bei der ganzen Pandemie geht es nicht um einen Gesundheitsschutz . Die Pandemie diene vielmehr der Erzeugung einer Abhängigkeit von der Angst… Im Grunde sei die vorherrschende sogenannte demokratische Politik am Ende. Mit einer Impfpflicht wären die demokratischen Verhältnisse vorbei…Die „Impfung to go“ trotz der Gefahr von schweren Nebenwirkungen sei das Ende der medizinischen Ethik… Hinter dem anhaltenden Wahnwitz stecke der Versuch einer Verdrängung; der Verdrängung , dass hier ein gescheitertes finanzkapitalistisches System an der Macht gehalten werden soll…Er erlebe zu seinem Schrecken eine Wiederkehr totalitärer Verhältnisse , wie er sie mit der DDR überwunden glaubte.

6.11.21

Autor: Otmar Spirk