Ein Kollateral-Verbrechen der Corona-Politik: Nicht nur Regensburger Hedwigs-Kinderklinik wegen RS-Virus überflutet

Die Lockdown-Politik erweist sich nun auch gegenüber Säuglingen und Kleinkindern als Verbrechen:

Derzeit ist nicht nur die St. Hedwigs-Kinderklinik voll, die Kinderkliniken der ganzen Region (und wohl auch in ganz Deutschland) sind zum Bersten voll, sagt der Chefarzt der Hedwigsklinik Prof. Michael Melter im MZ-Video-Interview. Der Grund: Kleine Patienten mit dem für bestimmte Risikogruppen lebensbedrohlichen RS-Erkältungsvirus:

https://video.mittelbayerische.de/region/regensburg/rs-virus-bringt-kinderklinik-st-hedwig-ans-limit-23815-vid80675.html

Prof. Melter erklärt, dass nun wegen des Einsperrens plötzlich drei Generationen von Kleinkindern statt der üblichen einen Generation im Herbst/Winter am RS-Virus erkranken und in die Kinderklinik müssen.

Lockdown: Normale Entwicklung auch für Kleinkinder nicht mehr möglich

Durch das Wegsperren der kleinen Kinder im Lockdown haben diese nicht die natürliche Begegnung mit und Verarbeitung des RS-Virus gehabt. Die holen sie nun nach. Nur:

Für drei Generationen sind die Kinderkliniken nicht gerüstet !

Prof. Melter bittet im Interview die Eltern, ihre Kinder möglichst nur noch im Notfall in die Klinik zu bringen, da diese kein sicherer Ort sei !

Ist die Überfüllung eine neue Situation ? Nur zum Teil.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete am 29.10.21 unter der Überschrift gesundheit/kinder-intensivstation-notstand-medizin:

Eine Umfrage hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der Kliniken immer wieder Kinder ablehnen müssen… Jeden Herbst und Winter ist das so, in diesem Jahr droht es schlimmer zu werden als sonst, auch weil das Atemwegsvirus RSV heftig wütet.…Die Ursachen sind vielschichtig. Pflegemangel wird seit Jahren beklagt – dazu tragen schlechte Bezahlung und starre Dienstpläne weiterhin bei. Auf Kinderintensivstationen ist die Belastung für das Personal psychisch wie physisch besonders hoch. Zudem hat das System der Fallpauschalen dazu geführt, dass die Arbeitsverdichtung extrem zugenommen hat. Weil pro Fall bezahlt wird, werden manche Kranke unverantwortlich früh – im Fachjargon heißt das: „blutig“ – entlassen… Intensivbetten bereitzuhalten ist teuer, andere Bereiche in der Klinik sind lukrativer…

Also auch die Gesundheit der Kinder wird einem System der Gewinnmaximierung unterworfen. Was auch sonst , das ist doch völlig „normal“, oder ?

Die jetzige Überlastung wird weiter dazu führen, dass notwendige Behandlungen – wie „wegen Corona“ bei anderen Krankheiten in 2020/21 passiert – verschoben werden und die Krankheiten vieler Kinder dann schwerer sein werden.

Was genau ist das RS-Virus ?

9.11.21

Autor: Otmar Spirk